Was ein Speicher beim Stromausfall leistet
Ein ersatzstromfähiger Speicher versorgt das Haus, bis er leer ist, und lädt bei Sonne aus der Anlage nach. In der HTW-Inspektion 2026 lag die Leistung im Ersatzstrombetrieb bei einphasigen Geräten zwischen 4,6 und 7,3 kW, bei dreiphasigen zwischen 10 und 12,5 kW.
Die Leistung in kW sagt, wie viele Geräte gleichzeitig laufen können. Wie lange sie laufen, hängt von der Energie im Speicher in kWh ab und davon, wie viel die Module tagsüber nachliefern. Die Stiftung Warentest hält fest, dass der Hausstrom bei einem Ausfall nur weiterläuft, solange der Speicher nicht leer ist (Stand 23.04.2026).
| Ausführung |
Leistung im Ersatzstrombetrieb |
Was damit läuft |
| einphasig |
4,6–7,3 kW |
die Stromkreise an einem Außenleiter |
| dreiphasig |
10–12,5 kW |
auch Geräte mit Drehstromanschluss |
| Notstrom ohne Batterie, ein Gerät der Inspektion |
bis 3 kW |
ausgewählte Verbraucher, nur bei ausreichend Sonne |
Die Werte stammen aus der Stromspeicher-Inspektion 2026 der HTW Berlin (Stand März 2026) und beziehen sich auf die Wechselstromleistung der Systeme.
Einphasig heißt, dass im Notbetrieb nur einer der drei Außenleiter im Haus Strom führt und damit nur die Stromkreise, die daran hängen. Herd und Durchlauferhitzer sind meist an alle drei Außenleiter angeschlossen und laufen nur bei dreiphasigem Ersatzstrom. Wir sehen uns deshalb bei der Planung im Zählerschrank an, welche Stromkreise im Notbetrieb versorgt werden sollen und an welchem Außenleiter sie liegen.
Ein Wechselrichter aus der Inspektion bietet einen Notstromausgang ohne Batterie, der ausgewählte Verbraucher mit bis zu 3 kW versorgt. Dieser Ausgang liefert nur, solange die Sonne genug Energie bringt, und nach Sonnenuntergang ist er aus. Mit Batterie versorgt dasselbe System das ganze Haus einschließlich Drehstrom, umgeschaltet wird automatisch oder über einen Handschalter.