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Elektroauto lädt an einer Wallbox unter einem Holzcarport, auf dem Hausdach Solarmodule
Solaranlagen, Speicher, Wallbox

Wallbox mit Photovoltaik in Frankfurt am Main: das E-Auto mit Solarstrom laden

Wir installieren in Frankfurt am Main Wallboxen, die Ihr E-Auto mit dem Überschuss der eigenen Solaranlage laden. Gerät und Einbau kosten laut ADAC zusammen 1.200 bis 3.500 €.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-frankfurt-am-main.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Worum geht es?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Um welches Gebäude geht es?

Danach richten sich Dachfläche, Verbrauch und Anmeldung.

Welches Dach soll belegt werden?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wo steht das Gebäude?

Wir bauen in Frankfurt und im nahen Umland.

Wann soll die Anlage laufen?

Damit wir Termin und Lieferung planen können.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns innerhalb eines Werktags und sprechen über Ihr Dach. Danach bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit Ertragsrechnung.

oder per E-Mail:kontakt@photovoltaik-frankfurt-am-main.de

Wir installieren Wallboxen an Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern in Frankfurt am Main und verbinden sie mit der Solaranlage, sodass das Auto bevorzugt mit Strom vom eigenen Dach lädt. Für eine Wallbox mit 11 kW am Einfamilienhaus nennt der ADAC samt Installation 1.200 bis 3.500 €, je nach Gerät, Kabelweg und Zählerschrank. Die Mitteilung an den Netzbetreiber, die die Niederspannungsanschlussverordnung für jede Wallbox verlangt, übernehmen wir. Zuständig ist fast überall in der Stadt die NRM Netzdienste Rhein-Main, im Westen häufig die Syna.

Jede Kilowattstunde, die mittags ins Auto geht statt ins Netz, hätte als Einspeisung bei einer neuen Anlage bis 10 kWp 7,70 ct gebracht. Aus der Frankfurter Grundversorgung der Mainova kostet sie dagegen 38,78 ct (Preisblatt „Strom Classic“, abgerufen am 12.10.2026).

Wann eine Wallbox am Solardach passt

Eine Wallbox mit Solarsteuerung passt, wenn das Auto tagsüber öfter am Haus steht, etwa an Homeoffice-Tagen, am Wochenende oder als Zweitwagen. Dann lädt es mit dem Strom, den die Anlage gerade übrig hat.

Auch wer meist abends lädt, ist mit einer Wallbox besser bedient als mit der Haushaltssteckdose. An der Steckdose gehen laut ADAC 12,7 bis 24,2 % des Stroms als Ladeverlust verloren, an einer Wallbox mit 11 kW 5,1 bis 7,0 % (Messung vom 06.08.2026). Steht ein Batteriespeicher im Keller, kann er einen Teil des Mittagsstroms für den Abend aufheben, mehr dazu beim Hausspeicher zur Solaranlage.

Für neuere Anlagen gibt es einen weiteren Grund. Anlagen unter 25 kW, die seit dem 25.02.2025 ohne Smart Meter und Steuerbox in Betrieb gegangen sind, dürfen höchstens 60 % ihrer Leistung einspeisen (§ 9 Abs. 2 EEG). Eine Wallbox nimmt an sonnigen Mittagen genau den Strom auf, der sonst abgeregelt würde.

Parkplatz mit Solardach über den Stellplätzen, darunter geparkte Autos

Wie PV-Überschussladen funktioniert

Anmeldung beim Netzbetreiber und § 14a EnWG

Jede Wallbox muss dem Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme mitgeteilt werden, auch eine mit 11 kW (§ 19 Abs. 2 NAV). Als Gerät mit mehr als 4,2 kW gilt sie außerdem als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG.

Der Netzbetreiber darf ihre Leistung bei einem Engpass im Netz auf 4,2 kW drosseln, laden können Sie also weiterhin. Im Gegenzug zahlen Sie weniger Netzentgelt, und den Anschluss darf der Netzbetreiber nicht mit dem Hinweis auf eine mögliche Überlastung verweigern (Bundesnetzagentur).

Modul nach § 14a EnWG Was sich beim Netzentgelt ändert
Modul 1 pauschale Senkung, je nach Netzgebiet 110 bis 190 € im Jahr (Stand 2023)
Modul 2 Arbeitspreis auf 40 % gesenkt, mit eigenem Zähler für die Wallbox ohne Grundpreis
Modul 3 zeitvariables Netzentgelt mit drei Preisstufen seit 01.04.2025, kombinierbar mit Modul 1

Die Module beschreibt die Bundesnetzagentur auf ihrer Seite zu steuerbaren Verbrauchseinrichtungen, abgerufen am 12.10.2026. Welches Modul für Sie günstiger ist, hängt von Ihrem Verbrauch und den Preisen von NRM oder Syna ab, und wir rechnen es im Angebot vor.

Mit einer Vereinbarung nach § 14a EnWG wird ein intelligentes Messsystem Pflicht (§ 29 MsbG). Für die Steuerbox dürfen Ihnen dazu höchstens 50 € im Jahr berechnet werden (§ 30 Abs. 2 MsbG).

Was eine Wallbox mit Photovoltaik kostet

Laut ADAC kostet eine Wallbox als Gerät etwa 300 bis 2.000 €, die Installation am Einfamilienhaus 500 bis 3.000 €. Zusammen kommt eine 11-kW-Wallbox damit auf rund 1.200 bis 3.500 €.

Posten Preis laut ADAC
Wallbox, Gerät 300 bis 2.000 €
Bidirektionale Wallbox, Gerät 2.000 bis 3.000 €
Installation am Einfamilienhaus 500 bis 3.000 €
11-kW-Wallbox mit Installation 1.200 bis 3.500 €
Betrieb von Smart Meter und Steuerbox je höchstens 50 € im Jahr
Stromverbrauch im Standby 1 bis 15 € im Jahr

Die Preise stammen von der ADAC-Seite zu den Kosten einer Wallbox, die kein Stand-Datum nennt und 2026 im Titel trägt, abgerufen am 12.10.2026.

Was die Installation teuer macht, sind vor allem lange Kabelwege, Wanddurchbrüche, Erdarbeiten zum Stellplatz und ein Zählerschrank ohne freien Platz. Anders als Module und Speicher fällt die Wallbox nicht unter den Nullsteuersatz, auch wenn sie mit der Solaranlage zusammen angeboten wird (Verbraucherzentrale NRW). Laut photovoltaik.info gelten für sie 19 % Umsatzsteuer, und im Angebot steht sie deshalb als eigener Posten.

Kommt eine neue Anlage dazu, liegen deren Kosten bei 10 kWp nach den Mittelwerten der Verbraucherzentrale bei rund 14.100 €. Was Anlagen anderer Größe kosten, steht im Ratgeber zu den Photovoltaik-Kosten.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Klimabonus für die Wallbox mit neuer Solaranlage

Bauen Sie die Wallbox zusammen mit einer neuen Solaranlage, fördert die Stadt Frankfurt die Ladesäule mit 20 % der förderfähigen Kosten, ebenso die Anlage selbst. Den Antrag stellen Sie online und unterschreiben den Auftrag erst nach der Zusage, Einzelheiten stehen bei den Förderprogrammen für Frankfurt.

Für Wallboxen in Mehrparteienhäusern gibt es außerdem das Bundesprogramm „Laden im Mehrparteienhaus“ mit bis zu 1.500 € je Stellplatz mit Wallbox, wenn mindestens 20 % der Stellplätze vorverkabelt werden. Eigentümergemeinschaften können bis zum 10.11.2026 Anträge stellen (Bundesverkehrsministerium, Mitteilung vom 15.04.2026). Wie Solarstrom im Mehrfamilienhaus verteilt wird, steht bei Solarstrom im Mehrfamilienhaus.

So läuft die Installation der Wallbox

Von der Anfrage bis zum ersten Laden sind es sechs Schritte, und die Mitteilung an den Netzbetreiber gehört dazu. Bei einer neuen Solaranlage melden wir beides zusammen an.

  1. In der kostenlosen Erstberatung fragen wir nach Automodell, Stellplatz und vorhandener Solaranlage, und Sie bekommen eine erste Einschätzung.
  2. Beim Termin am Haus messen wir den Kabelweg vom Zählerschrank zum Stellplatz aus und prüfen, ob im Zählerschrank Platz für Absicherung und Zähler ist.
  3. Im Angebot stehen Wallbox, Installation und Energiemanagement als getrennte Posten, bei einer neuen Anlage auch die Module.
  4. Vor der Inbetriebnahme teilen wir die Wallbox dem Netzbetreiber mit, und bei mehr als 12 kVA holen wir vorher dessen Zustimmung ein.
  5. Nach der Montage richten wir das Überschussladen ein und zeigen Ihnen, wie Sie zwischen Solarladen und normalem Laden umschalten.
  6. Für das gewählte Modul nach § 14a EnWG und die Steuerbox stimmen wir uns mit NRM oder Syna ab, sobald Sie sich entschieden haben.

Stellplatz, Zählerschrank und Auto prüfen

Vor dem Termin lohnt es sich, drei Dinge zu klären, nämlich wo das Auto steht, wie weit es bis zum Zählerschrank ist und was das Auto beim Laden kann. Davon hängen die Installationskosten vor allem ab.

Steht das Auto in einer Garage oder unter einem Carport am Haus, bleibt der Kabelweg meist kurz. Für einen neuen Carport mit bis zu 20 Grad Dachneigung verlangt die Frankfurter Freiraumsatzung eine Begrünung mit mindestens 8 cm Substrat. Solarmodule darauf sind ausdrücklich zulässig (§ 5 Abs. 2). Wie Module auf das Carportdach kommen, steht im Ratgeber Photovoltaik auf dem Carport.

In einer Eigentümergemeinschaft oder als Mieter klären Sie den Einbau vorher mit der Verwaltung oder dem Vermieter, weil die Leitung meist durch gemeinsame Flächen führt. Soll das Auto später Strom ins Haus zurückgeben, braucht es eine bidirektionale Wallbox und ein Fahrzeug, das dafür freigegeben ist.

Batteriespeicher und Wechselrichter an der Wand eines Hauswirtschaftsraums

Wer Carport und Leitungsgraben übernimmt

Den Carport selbst stellt in der Regel ein Zimmerer oder der Carport-Hersteller auf. Wir schließen danach die Wallbox an und montieren auf Wunsch die Module auf dem Dach.

Muss für die Leitung zum Stellplatz ein Weg aufgegraben werden, übernimmt das meist ein Tief- oder Gartenbaubetrieb. Den Termin legen wir so, dass die Leitung in den offenen Graben kommt und danach nichts zweimal aufgemacht werden muss.

Beispiel: Einfamilienhaus in Harheim

Wallbox in Frankfurt und im Umland

Wallboxen installieren wir in ganz Frankfurt und in Offenbach, Bad Homburg und Bad Vilbel. In den Stadtteilen im Frankfurter Norden sind in Harheim 81,7 % der Wohngebäude Ein- und Zweifamilienhäuser, in Nieder-Erlenbach sogar 86,3 %.

Für Solaranlagen in Bad Homburg zahlt die Stadt nach ihrer Energiesparförderrichtlinie 2026 für eine Solaranlage mit Wallbox auf einem bestehenden Gebäude 230 € je kWp statt 200 €. Neue Anträge nimmt sie seit dem 10.08.2026 vorübergehend nicht an, die Annahme soll laut Stadt voraussichtlich im Oktober 2026 wieder starten. Im Frankfurter Westen rund um Höchst teilen wir die Wallbox meist der Syna mit.

Ihre Wallbox anfragen

Für eine erste Einschätzung reicht uns ein Foto vom Zählerschrank und eines vom Stellplatz, dazu das Automodell. Beides schicken Sie an kontakt@photovoltaik-frankfurt-am-main.de. Im Anfrageformular können Sie „Wallbox“ auswählen und kurz beschreiben, wo das Auto steht.

Häufige Fragen

Was kostet eine Wallbox mit Installation?

Laut ADAC kostet das Gerät etwa 300 bis 2.000 € und die Installation am Einfamilienhaus 500 bis 3.000 €. Für eine Wallbox mit 11 kW kommen so zusammen rund 1.200 bis 3.500 € heraus. Teuer wird es vor allem durch lange Kabelwege, Wanddurchbrüche, Erdarbeiten und einen vollen Zählerschrank.

Muss ich meine Wallbox bei der NRM anmelden?

Ja, jede Wallbox muss dem Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme mitgeteilt werden, auch eine mit 11 kW (§ 19 Abs. 2 NAV). Über 12 kVA braucht es zusätzlich seine vorherige Zustimmung. In den meisten Frankfurter Stadtteilen ist das die NRM, im Westen oft die Syna, und die Mitteilung übernehmen wir.

Reicht eine Wallbox mit 11 kW, oder brauche ich 22 kW?

Für das Solarladen spielt der Unterschied kaum eine Rolle, weil die Wallbox dann ohnehin mit dem Überschuss lädt, der gerade da ist. Eine 11-kW-Wallbox teilen wir dem Netzbetreiber nur mit, für 22 kW braucht es seine Zustimmung, und er hat dafür bis zu zwei Monate Zeit. Die Ladeverluste liegen laut ADAC bei beiden Größen ähnlich.

Kann ich mein Auto nur mit Solarstrom laden?

Ja, im Überschussmodus lädt die Wallbox nur mit dem Strom, den das Haus gerade nicht braucht. Dreiphasig braucht ein E-Auto dafür mindestens rund 4,1 kW, einphasig reichen etwa 1,4 kW, deshalb ist eine Phasenumschaltung sinnvoll. Wenn es schnell gehen muss, schalten Sie auf normales Laden um.

Gibt es in Frankfurt einen Zuschuss für die Wallbox?

Ja, wenn Sie die Wallbox zusammen mit einer neuen Solaranlage bauen. Die Stadt fördert die Ladesäule dann über den Klimabonus mit 20 % der förderfähigen Kosten, ebenso die Anlage. Den Antrag stellen Sie, bevor Sie den Auftrag unterschreiben.

Darf der Netzbetreiber meine Wallbox einfach drosseln?

Nur bei einem Engpass im Netz und nur bis auf 4,2 kW, laden können Sie also weiterhin. Das regelt § 14a EnWG für Wallboxen mit mehr als 4,2 kW, die seit dem 01.01.2024 in Betrieb gegangen sind. Im Gegenzug zahlen Sie ein geringeres Netzentgelt, je nach gewähltem Modul.

Gilt für die Wallbox auch die Befreiung von der Mehrwertsteuer wie für die Solaranlage?

Nein, die Wallbox zählt nicht zu den Komponenten, für die der Nullsteuersatz gilt, auch wenn sie mit der Anlage zusammen angeboten wird (Verbraucherzentrale NRW). Laut photovoltaik.info fallen auf sie 19 % Umsatzsteuer an. Im Angebot steht sie deshalb als eigener Posten.

Wie viel Strom geht beim Laden verloren?

Der ADAC hat an einer Wallbox mit 11 kW Ladeverluste von 5,1 bis 7,0 % gemessen, an der Haushaltssteckdose 12,7 bis 24,2 %. Beim Solarladen mit Minimalstrom waren es 8,0 bis 12,8 %. Weil dieser Strom vom eigenen Dach kommt, fällt der Verlust weniger ins Gewicht als bei Netzstrom.

Brauche ich für die Wallbox einen eigenen Zähler?

Nur wenn Sie Modul 2 nach § 14a EnWG wählen, bei dem der Arbeitspreis des Netzentgelts auf 40 % sinkt. Dafür braucht die Wallbox einen separaten Zähler, für den kein Grundpreis anfällt. Für Modul 1 mit pauschaler Senkung genügt der vorhandene Zähler.

Funktioniert die Wallbox auch mit meiner schon vorhandenen Solaranlage?

Ja, wenn das Energiemanagement den Überschuss am Hausanschluss messen kann, etwa mit einem Zähler oder Sensor im Zählerschrank. Viele Wallboxen haben dafür eine eingebaute Überschussregelung, sonst kommt ein eigenes Energiemanagementsystem dazu. Welche Lösung zu Ihrem Wechselrichter passt, prüfen wir beim Termin.

Beratung am Küchentisch, auf dem Tisch ein Dachplan und ein Solarmodul als Muster
Unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags

Ihre Solaranlage für Frankfurt am Main

Schreiben Sie kurz, um welches Haus und welches Dach es geht. Sie bekommen eine Ertragsrechnung und ein Angebot, das zu Ihrem Dach und Ihrem Verbrauch passt — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

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