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Hände mit Prüfhandschuhen halten ein Messgerät an einen geöffneten Wechselrichter
Solaranlagen, Speicher, Wallbox

Photovoltaik-Wartung in Frankfurt am Main: Prüfung, Reparatur und Reinigung

Wir warten und reparieren Solaranlagen in Frankfurt am Main, vom Modul bis zum Wechselrichter. Prüfen lassen sollten Sie Ihre Anlage laut Verbraucherzentrale spätestens alle 5 Jahre.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-frankfurt-am-main.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Worum geht es?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Um welches Gebäude geht es?

Danach richten sich Dachfläche, Verbrauch und Anmeldung.

Welches Dach soll belegt werden?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wo steht das Gebäude?

Wir bauen in Frankfurt und im nahen Umland.

Wann soll die Anlage laufen?

Damit wir Termin und Lieferung planen können.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns innerhalb eines Werktags und sprechen über Ihr Dach. Danach bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit Ertragsrechnung.

oder per E-Mail:kontakt@photovoltaik-frankfurt-am-main.de

Wir prüfen und reparieren Solaranlagen in Frankfurt am Main, auf Ein- und Mehrfamilienhäusern ebenso wie auf Hallen und Bürogebäuden. Die Verbraucherzentrale rät, Sicherheit und Funktion einer Anlage spätestens alle 5 Jahre von einer Fachperson prüfen zu lassen (Stand 26.08.2026). Das gilt auch für Anlagen, die scheinbar normal laufen, denn manche Fehler sieht man erst am Jahresertrag. Zu unserer Arbeit gehören außerdem die Fehlersuche, der Tausch von Wechselrichtern, die Reinigung der Module und der Schutz gegen Tauben.

Wir warten Anlagen unabhängig davon, wer sie gebaut hat. Für ein erstes Gespräch genügen das Baujahr, die Leistung in kWp, also die Spitzenleistung der Module unter Normbedingungen, und die Ertragswerte der letzten Jahre aus der App oder vom Zähler.

Was bei einer Wartung geprüft wird

Eine Wartung besteht aus drei Teilen: dem Blick auf Dach und Leitungen, der Messung der elektrischen Werte und dem Vergleich des Ertrags mit dem, was die Anlage in Frankfurt liefern müsste. Was wir an den einzelnen Bauteilen ansehen, zeigt die Tabelle.

Bauteil Was wir prüfen
Module Glas und Rahmen, Schmutz an der unteren Kante, neuer Schatten durch Bäume oder Aufbauten
Unterkonstruktion Klemmen, Schrauben und Dachhaken, auf Flachdächern Ballast und Lage der Gestelle
Leitungen und Steckverbinder Isolation, Befestigung, fester Sitz der Stecker, Tierbiss
Wechselrichter Fehlerspeicher, Lüftung und Temperatur, Einstellungen, Werte je Strang
Zählerschrank Schutzschalter, Überspannungsschutz, Beschriftung
Steuerbox und Einspeisegrenze Verbindung zum Netzbetreiber, eingestellte Leistungsgrenze
Batteriespeicher Fehlermeldungen, Ladeverhalten, Softwarestand
Ertrag Jahreswert je kWp gegen den PVGIS-Sollwert für Frankfurt

Ein Strang ist dabei eine Reihe von Modulen, die hintereinander geschaltet sind und gemeinsam an einem Eingang des Wechselrichters hängen.

Typische Fehler sind nach den Listen von co2online und Fraunhofer ISE eher unauffällig: verschmutzte oder überhitzte Wechselrichter, Tierbiss an Kabeln, Vogelkot auf den Modulen und gealterte Kondensatoren. Ernster ist eine Steckverbindung, die sich lockert, weil dort ein Lichtbogen entstehen kann. Fraunhofer ISE zählt für Deutschland in 20 Jahren 350 Brände, an denen eine Solaranlage beteiligt war, und 120, die sie selbst ausgelöst hat (Stand 20.08.2026).

Wie oft eine Solaranlage geprüft werden sollte

Für Wohnhäuser ist der Rat der Verbraucherzentrale ein brauchbarer Maßstab: Spätestens nach fünf Jahren sollte eine Fachperson die Anlage gründlich durchgesehen haben. Andere Quellen nennen kürzere Abstände, die Übersicht zeigt, wer was empfiehlt.

Wer Empfehlung oder Pflicht Stand
Verbraucherzentrale Prüfung von Sicherheit und Funktion spätestens alle 5 Jahre 26.08.2026
co2online jährliche Sichtprüfung, wiederkehrende Prüfung nach DIN EN 62446-1 (VDE 0126-23-1) mindestens alle 4 Jahre 14.05.2019
DGUV Vorschrift 3, für Unternehmer Prüfung vor der ersten Inbetriebnahme, nach Änderung oder Instandsetzung und „in bestimmten Zeitabständen“ Fassung vom 01.01.1997

Rechtlich gilt für jede Anlage § 49 EnWG: Der Betreiber muss sie technisch sicher betreiben. Hält er die VDE-Regeln ein, wird vermutet, dass die Anlage den anerkannten Regeln der Technik entspricht (§ 49 Abs. 2 EnWG). Betriebe mit Beschäftigten müssen zusätzlich die Prüfungen nach der DGUV Vorschrift 3 nachweisen, mehr dazu auf der Seite zu Solaranlagen für Gewerbebetriebe.

Viele neue Anlagen haben eine Steuerbox, mit der der Netzbetreiber die Einspeisung regeln kann. Den ordnungsgemäßen Zustand dieser Einrichtungen muss der Betreiber sicherstellen (§ 9 Abs. 1 EEG). Wir prüfen deshalb bei jeder Wartung, ob die Box erreichbar ist und die Grenze im Wechselrichter stimmt.

Ertrag prüfen: was eine Anlage in Frankfurt liefern sollte

Ob eine Anlage richtig arbeitet, zeigt der Jahresertrag je kWp. Als Sollwert nehmen wir das Rechenwerkzeug PVGIS der EU-Kommission, weil es mit Strahlungsdaten für den Standort Frankfurt rechnet und nicht mit einem Bundesschnitt.

Dach Sollertrag je kWp und Jahr
Süd, 35° Neigung 1.080 kWh
Süd, 30° Neigung 1.074 kWh
Ost, 15° Neigung 905 kWh
West, 15° Neigung 894 kWh
Flachdach, Süd aufgeständert mit 10° 988 kWh
Flachdach, Ost-West mit 10° rund 906 kWh

Sollwerte aus PVGIS 5.3 für Frankfurt, gerechnet mit 14 % Systemverlusten, Abfrage vom 12.10.2026.

Mit den Jahren sinkt der Ertrag nur langsam. Fraunhofer ISE hat an 44 geprüften Aufdachanlagen rund 0,15 % Leistungsverlust im Jahr gemessen, 0,5 % gelten als vorsichtige Annahme (Stand 20.08.2026). Ein deutlich niedrigerer Ertrag lässt sich mit dem Alter der Module allein deshalb kaum erklären.

Beispiel. Eine Anlage mit 8 kWp auf einem Süddach mit 35° Neigung sollte in Frankfurt rund 8.600 kWh im Jahr erzeugen. Bringt sie zwei Jahre hintereinander deutlich weniger, obwohl kein Baum und kein Neubau Schatten wirft, suchen wir zuerst in den Strangwerten und im Fehlerspeicher des Wechselrichters.

Fehlersuche und Reparatur

Die Fehlersuche beginnt am Wechselrichter, weil dort Störungen, Strangwerte und der Ertragsverlauf gespeichert sind. Danach gehen wir den Weg des Stroms zurück bis zum Modul.

Der Wechselrichter meldet eine Störung

Der Wechselrichter, das Gerät, das den Gleichstrom der Module in Haushaltsstrom umwandelt, ist nach der Verbraucherzentrale eines der am stärksten beanspruchten Bauteile. Laut photovoltaik.info altern seine Kondensatoren und Halbleiter umso schneller, je wärmer er steht. Manche Störung lässt sich mit einer neuen Einstellung oder einem Software-Update beheben, bei anderen tauschen wir Bauteile oder das ganze Gerät.

Kabel, Stecker und Tierbiss

Lose Stecker, gequetschte Leitungen und angenagte Kabel finden wir mit Sichtprüfung, Isolationsmessung und Wärmebild. Viele Hersteller bieten Wechselrichter an, die einen Lichtbogen erkennen und dann den Gleichstrom unterbrechen (Fraunhofer ISE). Hat Ihr Gerät diese Funktion nicht, sehen wir uns die Steckverbinder besonders genau an.

Ein Strang bringt zu wenig

Liegt ein einzelner Strang deutlich unter den anderen, ist häufig Schatten oder Schmutz an wenigen Modulen die Ursache. Weil die Module in Reihe geschaltet sind, kostet eine teilweise verschmutzte Fläche mehr Ertrag, als ihr Anteil an der Fläche vermuten lässt (Fraunhofer ISE). Ist ein Modul selbst beschädigt, tauschen wir es gegen ein elektrisch passendes Modul.

Steuerbox und Einspeisegrenze

Für Anlagen unter 25 kW, die seit dem 25.02.2025 ohne Smart Meter und Steuerbox ans Netz gegangen sind, gilt eine Grenze. Sie dürfen höchstens 60 % ihrer installierten Leistung einspeisen (§ 9 Abs. 2 Nr. 3 EEG). Nach einem Gerätetausch muss diese Grenze wieder richtig eingestellt sein, und das kontrollieren wir bei jedem Termin. Welche weiteren Folgen das Solarspitzengesetz für die Vergütung hat, erklärt der Ratgeber zur Einspeisevergütung und zu negativen Strompreisen.

Reinigung von Solarmodulen mit einer Teleskopbürste

Wechselrichter tauschen

Module reinigen: wann es nötig ist

Auf einem geneigten Dach wäscht der Regen die Module größtenteils ab, eine Reinigung braucht es erst, wenn sich Schmutz sichtbar festsetzt. Nach Fraunhofer ISE nimmt die Verschmutzung über die Jahre trotzdem zu, vor allem an der unteren Kante und in den Ecken.

Besonders betroffen sind Module mit weniger als 15° Neigung, also vor allem Anlagen auf Flachdächern mit flacher Aufständerung. Laut 42watt hilft Regen außerdem kaum gegen Vogelkot, Flechten und Moos. Die Verbraucherzentrale hält nach zehn Jahren eine professionelle Reinigung für sinnvoll (Stand 26.08.2026).

Wir reinigen mit weichem Wasser und weichen Bürsten. Hochdruckreiniger sowie scheuernde oder saure Mittel können die Glasoberfläche angreifen und die Herstellergarantie gefährden. Den Ertragsverlust durch Schmutz schätzt 42watt auf einem Schrägdach im Wohngebiet auf 1 bis 3 %, auf einem Flachdach auf 3 bis 8 % des Jahresertrags (Stand August 2026).

Taubenschutz und Tiere unter den Modulen

Unter den Modulen auf einem Schrägdach bleibt ein Spalt, in dem Tauben gern nisten. Ein Gitter rund um das Modulfeld schließt diesen Spalt, ohne dass ins Dach gebohrt werden muss.

Bevor das Gitter montiert wird, entfernen wir Nester und Kot und prüfen die Leitungen, denn Tiere beschädigen dort auch Kabel. Laut 42watt kostet ein Taubenschutz bei einer neuen Anlage 200 bis 500 €, beim Nachrüsten 600 bis 2.500 € (Stand 14.07.2026). Marderschäden zählt Stiftung Warentest zum Mindestschutz einer guten Photovoltaikversicherung, ein Blick in die eigene Police lohnt also.

Was Wartung und Reparatur kosten

Was eine Wartung kostet, hängt von der Größe der Anlage, dem Dachzugang und dem Umfang der Prüfung ab. Die folgenden Spannen stammen aus den genannten Quellen und zeigen, was am Markt üblich ist.

Leistung Spanne Quelle, Stand
Umfassender Anlagencheck 250–300 € je Termin Verbraucherzentrale, 10.08.2026
Wartung, Ein- oder Zweifamilienhaus 200–300 € im Jahr co2online, Mai 2026
Wartung im Abstand von vier Jahren 100–300 € je Termin co2online, 16.03.2026
Wartungsvertrag 150–250 € im Jahr laut 42watt, 14.07.2026
Reinigung der Module 1,00–3,50 € je m² Modulfläche, 100–300 € für 10 kWp laut 42watt, August 2026
Strangwechselrichter, Gerät 1.000–2.500 € laut photovoltaik.info, 29.05.2026
Hybridwechselrichter, Gerät 2.000–5.000 € laut photovoltaik.info, 29.05.2026
Montage beim Tausch 300–600 € laut photovoltaik.info, 29.05.2026
Taubenschutz nachrüsten 600–2.500 € je Anlage laut 42watt, 14.07.2026

Für die laufenden Kosten insgesamt rechnet co2online bei einem Einfamilienhaus mit 100 bis 500 € im Jahr, darin Zähler, Versicherung, Wartung und eine Rücklage für Reparaturen (Stand 16.03.2026). Den Preis für Ihre Anlage nennen wir nach dem ersten Gespräch und, wenn nötig, nach einem Blick auf das Dach.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

So läuft eine Wartung bei uns ab

Eine Wartung läuft in fünf Schritten ab, und vieles davon klären wir schon vorher anhand Ihrer Daten.

  1. Sie schicken uns Baujahr, Leistung und Ertragswerte der Anlage sowie ein Foto vom Typenschild des Wechselrichters.
  2. Wir sehen uns Fehlerspeicher und Ertragsverlauf an, soweit das über Ihr Monitoring möglich ist, und vergleichen den Ertrag mit dem Sollwert.
  3. Beim Termin prüfen wir Dach, Leitungen, Wechselrichter, Zählerschrank und Steuerbox und messen die Werte jedes Strangs.
  4. Sie bekommen ein Prüfprotokoll mit Messwerten, Fotos und Befunden, und wenn etwas zu reparieren ist, ein Angebot dafür.
  5. Reparaturen, Gerätetausch oder Reinigung erledigen wir in einem eigenen Termin, kleine Mängel wie einen lockeren Stecker meist gleich beim ersten.

Ändert sich beim Tausch des Wechselrichters die Leistung der Anlage, klären wir vorher mit dem Netzbetreiber, ob er die Änderung mitgeteilt bekommen muss. In den meisten Stadtteilen ist das NRM Netzdienste Rhein-Main, in den Postleitzahlen 65929, 65931, 65934 und 65936 im Frankfurter Westen die Syna.

Was Dachdecker, Gerüstbauer und Messstellenbetreiber übernehmen

Wir arbeiten an der Solaranlage und an ihrer Elektrik bis zum Zählerschrank. Ist das Dach unter den Modulen undicht oder sind Ziegel gebrochen, ist das ein Fall für den Dachdecker, und die Module bauen wir für ihn ab und wieder auf. Braucht es für den sicheren Zugang ein Gerüst, stellt es ein Gerüstbauer, mit dem wir den Termin abstimmen. Den Zähler selbst tauscht der Messstellenbetreiber, in Frankfurt meist NRM.

Wo wir Solaranlagen warten

Wir warten Anlagen in allen Frankfurter Stadtteilen und in Offenbach, Bad Homburg und Bad Vilbel. Besonders viele Einfamilienhäuser stehen im Frankfurter Norden, am Frankfurter Berg sind 89,1 % der Wohngebäude Ein- oder Zweifamilienhäuser (Stadt Frankfurt, Stand 2020). Für Anlagen im Westen mit der Syna als Netzbetreiber steht mehr auf der Seite zu Solaranlagen in Höchst und Umgebung.

Wer eine ältere Anlage betreibt, findet im Ratgeber zum Anmelden einer Solaranlage die Wege zu Netzbetreiber und Marktstammdatenregister. Und wenn Sie wissen wollen, was Ihr Speicher bei einem Stromausfall leisten kann, lesen Sie den Ratgeber zu Notstrom mit Photovoltaik.

Wartung oder Reparatur anfragen

Für die erste Einschätzung reichen uns ein Foto vom Typenschild des Wechselrichters, die Anzeige im Fehlerfall und die Ertragswerte der letzten zwei Jahre. Daran sehen wir meist schon, ob eine Prüfung genügt oder ein Bauteil getauscht werden muss. Schreiben Sie dafür an kontakt@photovoltaik-frankfurt-am-main.de und hängen Sie die Fotos gleich an. Wer lieber kurz die Störung beschreibt, nutzt das Formular, und wir melden uns mit Rückfragen.

Häufige Fragen

Muss ich meine Solaranlage überhaupt warten lassen?

Als Betreiber sind Sie verpflichtet, die Anlage technisch sicher zu betreiben, so steht es in § 49 des Energiewirtschaftsgesetzes. Als Maßstab für den Abstand der Prüfungen empfiehlt die Verbraucherzentrale, Sicherheit und Funktion spätestens alle 5 Jahre von einer Fachperson prüfen zu lassen. Für Betriebe mit Beschäftigten kommt die Prüfpflicht nach der DGUV Vorschrift 3 hinzu.

Wie merke ich, dass meine Anlage zu wenig Strom liefert?

Teilen Sie den Jahresertrag aus der App oder vom Zähler durch die Leistung der Anlage in kWp. Ein Süddach mit 35 Grad Neigung sollte in Frankfurt nach PVGIS rund 1.080 kWh je kWp im Jahr bringen, eine Ost-West-Anlage mit flacher Neigung rund 900 kWh. Liegt Ihr Wert über zwei Jahre deutlich darunter, ohne dass neuer Schatten hinzugekommen ist, sollten wir uns die Anlage ansehen.

Was kostet eine Wartung ungefähr?

Für einen umfassenden Anlagencheck nennt die Verbraucherzentrale 250 bis 300 Euro je Termin, Stand August 2026. co2online setzt für die Wartung eines Einfamilienhauses 200 bis 300 Euro im Jahr an. Was die Prüfung Ihrer Anlage kostet, sagen wir Ihnen nach dem ersten Gespräch, wenn wir Größe, Dachzugang und Alter kennen.

Mein Wechselrichter zeigt eine Störung, was mache ich jetzt?

Notieren Sie den Fehlercode oder fotografieren Sie die Anzeige, und schalten Sie das Gerät nicht wiederholt aus und ein. Schicken Sie uns das Foto zusammen mit dem Typenschild per Mail, dann sehen wir oft schon vorher, ob es um eine Einstellung, ein Bauteil oder einen Tausch geht.

Wie lange hält ein Wechselrichter?

Laut dem Fachportal photovoltaik.info hält ein moderner Strangwechselrichter etwa 10 bis 15 Jahre, die Module dagegen nach Fraunhofer ISE 25 bis 30 Jahre. Mit einem Gerätetausch während der Lebensdauer einer Anlage sollten Sie deshalb rechnen. Die Herstellergarantie auf Wechselrichter beträgt nach Beobachtung der Verbraucherzentrale oft nur fünf Jahre.

Kann ich beim Tausch des Wechselrichters gleich einen Speicher vorbereiten?

Ja, dafür setzen wir einen Hybridwechselrichter ein, an den sich ein Batteriespeicher direkt auf der Gleichstromseite anschließen lässt. Den Speicher können Sie dann sofort oder später dazunehmen. Ob Ihr Dach und Ihr Verbrauch zu einem Speicher passen, rechnen wir vor dem Tausch durch.

Sollte ich die Module selbst reinigen?

Auf einem geneigten Dach erledigt der Regen den größten Teil der Reinigung, und das Betreten des Dachs ist ohne Sicherung gefährlich. Wer trotzdem selbst reinigt, nimmt weiches Wasser und eine weiche Bürste, denn Hochdruckreiniger sowie scheuernde oder saure Mittel können die Herstellergarantie gefährden. Großflächige Reinigungen überlassen Sie besser einem Fachbetrieb.

Was hilft gegen Tauben unter den Modulen?

Ein Gitter rund um das Modulfeld verschließt den Spalt zwischen Modulen und Dach, sodass die Tiere dort nicht mehr nisten können. Laut 42watt kostet das bei einer neuen Anlage 200 bis 500 Euro und beim Nachrüsten 600 bis 2.500 Euro. Vor der Montage entfernen wir Nester und Kot und prüfen die Kabel auf Schäden.

Warten Sie auch Anlagen, die ein anderer Betrieb gebaut hat?

Ja, wir prüfen und reparieren Anlagen unabhängig davon, wer sie errichtet hat. Hilfreich sind das Inbetriebnahmeprotokoll, der Schaltplan und die Zugangsdaten zum Monitoring, wenn es eines gibt. Fehlen Unterlagen, nehmen wir die Anlage beim ersten Termin auf und dokumentieren den Stand.

Zahlt die Versicherung, wenn ein Marder die Kabel durchbeißt?

Das hängt von Ihrer Police ab, denn eine Pflicht zur Versicherung gibt es für Solaranlagen nicht. Stiftung Warentest zählt Marderschäden zum Mindestschutz einer guten Photovoltaikversicherung, und die Verbraucherzentrale empfiehlt eine Deckung für Tierbisse von mindestens 1.000 Euro. Unser Prüfprotokoll mit Fotos können Sie der Schadensmeldung beilegen.

Beratung am Küchentisch, auf dem Tisch ein Dachplan und ein Solarmodul als Muster
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