Der Klimabonus der Stadt Frankfurt
Der Klimabonus ist ein Zuschuss der Stadt für Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen auf Frankfurter Grundstücken. Für Solaranlagen zahlt er 20 % der förderfähigen Kosten, für Solar-Gründächer 30 %.
| Maßnahme |
Fördersatz oder Grenze |
| Solaranlage |
20 % der förderfähigen Kosten |
| Solar-Gründach |
30 % der förderfähigen Kosten |
| Batteriespeicher |
20 %, nur zusammen mit einer neuen Solaranlage |
| Ladesäule oder Wallbox |
20 %, nur zusammen mit einer neuen Solaranlage |
| Erweiterung einer bestehenden Anlage |
förderfähig |
| Gemeinschaftsprojekt |
5 Prozentpunkte zusätzlich |
| Höchstbetrag Klimaschutz |
50.000 € je Gebäude |
| Höchstbetrag mit Klimaanpassung |
100.000 € je Gebäude |
Die Werte stehen auf der Klimabonus-Seite der Stadt Frankfurt, abgerufen am 12.10.2026. Grundlage ist die Richtlinie zur Förderung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen in Frankfurt am Main, eine Erweiterung des Programms „Frankfurt frischt auf“. Für das Programm stehen 21 Millionen Euro bereit, und es läuft nach Angabe der Stadt voraussichtlich bis mindestens Ende 2026.
Für Speicher und Ladepunkt zählt, dass sie mit einer neuen Anlage kommen, so beschreibt es die Stadt. Wer Anlage, Speicher und Wallbox plant, beantragt sie deshalb zusammen, und Hinweise zur Auslegung stehen auf den Seiten zur Photovoltaik mit Speicher und zur Wallbox mit Photovoltaik. Ausdrücklich förderfähig ist auch die Erweiterung einer bestehenden Anlage, und den Ablauf dafür zeigt die Seite PV-Anlage erweitern.
Den höheren Satz für das Solar-Gründach gibt es für Module auf einem begrünten Flachdach, die Frankfurter Freiraumsatzung lässt diese Kombination ausdrücklich zu. Wie Substrat und Aufständerung zusammenpassen, beschreibt die Seite zur Photovoltaik auf dem Flachdach. Für Balkonkraftwerke sind die Mittel des Klimabonus seit dem 03.06.2025 ausgeschöpft, mehr dazu im Ratgeber zum Balkonkraftwerk in Frankfurt.