Bad Vilbel besteht aus der Kernstadt und den vier Stadtteilen Dortelweil, Heilsberg, Gronau und Massenheim, mit zusammen 37.338 Einwohnern Mitte 2025 auf 2.566 ha. Für die Planung unterscheiden wir drei Fälle, die sich nach Satzung, Denkmalschutz und Förderung richten.
Ziegeldach im Satzungsgebiet
Auf einem Dach mit 35 bis 50 Grad und roten Ziegeln legen wir die Module in einer geschlossenen Fläche auf Montageschienen, die von Dachhaken unter den Ziegeln gehalten werden. Einzelne Ziegel nehmen wir dafür heraus und setzen sie nach der Montage wieder ein. Module und Rahmen wählen wir in einem einheitlichen, matten Farbton, und für Gauben und Dachfenster lassen wir ein gleichmäßiges Raster frei.
Haus in einem der historischen Ortskerne
In Dortelweil, Gronau, Massenheim und der Kernstadt kommt zur Satzungsfrage die Denkmalgenehmigung hinzu, und den Antrag dafür stellen wir, bevor Material bestellt wird. Mit dem Antrag reichen wir einen Belegungsplan und Angaben zu Modulfarbe und Rahmen ein, damit die Behörde über die konkrete Anlage entscheiden kann.
Flachdach oder Nebengebäude im Kernbereich
Im Kernbereich, den die Stadt als Fördergebiet der Städtebauförderung „Lebendige Zentren“ führt, gibt es Geld für ein Solargründach. Das Anreizprogramm Fassade und Dach zahlt dafür nach der Förderrichtlinie vom 19.03.2024 höchstens 8.000 € je Grundstück. Bei einem Solargründach stehen die Module auf Gestellen über einer Dachbegrünung, und wie sich beides auf einem Dach verträgt, steht auf der Seite zur Photovoltaik auf dem Flachdach.
Am 24.02.2026 hat die Stadt ein Integriertes Klimaschutzkonzept mit 39 Maßnahmen beschlossen, mit dem Bad Vilbel bis 2045 CO2-neutral werden soll. Für die Planung Ihrer Anlage bleiben Gestaltungssatzung, Denkmalrecht und die Vorgaben der Stadtwerke maßgeblich.