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Luftbild eines Wohnviertels mit Solarmodulen auf vielen Dächern
Solaranlagen, Speicher, Wallbox

Was kostet eine Photovoltaikanlage? Preise 2026 nach Größe

Was eine Photovoltaikanlage in Frankfurt am Main kostet, hängt vor allem von ihrer Größe ab. Bei 10 kWp lag der mittlere Angebotspreis zuletzt bei 1.410 € je kWp.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-frankfurt-am-main.de

Eine Solaranlage mit 10 kWp kostet nach den Mittelwerten der Verbraucherzentrale rund 14.100 € ohne Speicher, das sind 1.410 € je kWp. Ein Batteriespeicher kommt mit 300 bis 700 € je kWh Kapazität dazu, die Installation eingeschlossen. In Frankfurt übernimmt der Klimabonus der Stadt 20 % der förderfähigen Kosten von Anlage und Speicher, wenn beide zusammen neu gebaut werden.

Die Abkürzung kWp steht für die Spitzenleistung der Module unter Normbedingungen, und nach ihr richten sich fast alle Preise. Ausgewertet hat die Verbraucherzentrale NRW dafür 71 Angebote von Januar 2025 bis August 2026, veröffentlicht am 28.08.2026. Für den Ertrag setzen wir den Frankfurter Wert nach PVGIS an, für den Strompreis den Grundversorgungstarif der Mainova.

Was kostet eine Photovoltaikanlage nach Größe?

Je größer die Anlage, desto weniger kostet das einzelne kWp, und große Anlagen kosten je kWp nur etwa halb so viel wie kleine. Die Tabelle zeigt mittlere Angebotspreise für den reinen PV-Teil, ohne Speicher, ohne Notstrom und ohne neue Elektrik im Haus.

Anlagengröße Mittlerer Angebotspreis je kWp Rechenbeispiel Gesamtpreis
4 bis 6 kWp 2.090 € 5 kWp: rund 10.450 €
über 6 bis 8 kWp 1.820 €
über 8 bis 9 kWp 1.520 €
über 9 bis 10 kWp 1.410 € 10 kWp: rund 14.100 €
über 10 bis 12 kWp 1.290 €
über 12 bis 14 kWp 1.240 €
über 14 bis 16 kWp 1.220 € 15 kWp: rund 18.300 €
über 16 kWp 1.010 €

Die Werte stammen aus der Auswertung der Verbraucherzentrale NRW, die Gesamtpreise sind eigene Rechnung aus dem Mittelwert je kWp. Alle Preise gelten mit 0 % Umsatzsteuer, brutto und netto sind bei diesen Anlagen also gleich.

Die Verbraucherzentrale betont selbst, dass ihre Tabelle keine Preisgarantie ist und vor allem zeigt, wie stark die Größe den Preis bestimmt. Andere neutrale Quellen kommen auf ähnliche Werte, etwa co2online mit 1.100 bis 1.500 € je kWp inklusive Montage (Stand 16.03.2026). Für Dachanlagen mit 10 kWp nennt das Fraunhofer ISE 900 bis 1.500 € je kWp, Stand Ende 2025 (Photovoltaics Report, 14.07.2026).

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Warum kleine Anlagen je kWp mehr kosten

Ein Teil der Kosten fällt für jede Anlage an, gleich wie viele Module aufs Dach kommen. Gerüst, Anfahrt, Planung und Anmeldung verteilen sich bei einer großen Anlage auf mehr kWp, und deshalb sinkt der Preis je kWp mit der Größe.

Nach den Werten der Verbraucherzentrale ist ein kWp bei 10 kWp etwa 33 % günstiger als bei 4 bis 6 kWp, über 16 kWp sogar etwa 52 % (eigene Rechnung). Wer die Dachfläche ausnutzt, bekommt also mehr Leistung je Euro. Ob die größere Anlage zu Ihrem Verbrauch passt, lässt sich mit dem Ratgeber PV-Anlage berechnen prüfen.

Für den Preis je Quadratmeter rechnen Sie über die Fläche, denn ein kWp braucht nach der Verbraucherzentrale etwa 5 bis 7 m² Dachfläche (Stand 26.08.2026).

Was kostet ein Stromspeicher dazu?

Ein Batteriespeicher kostet nach der Verbraucherzentrale 300 bis 700 € je kWh Speicherkapazität, Installation eingeschlossen (Stand 02.07.2026). Auch hier sinkt der Preis je kWh mit der Größe.

Speichergröße Mittlerer Angebotspreis je kWh Rechenbeispiel
4 bis 6 kWh 510 € 5 kWh: rund 2.550 €
über 6 bis 8 kWh 480 €
über 8 bis 10 kWh 410 € 10 kWh: rund 4.100 €
über 10 bis 12 kWh 390 €
über 12 bis 16 kWh 360 €

Die Mittelwerte stammen aus derselben Auswertung der Verbraucherzentrale NRW, hier aus 70 Angeboten von Januar 2025 bis August 2026. Die Rechenbeispiele sind eigene Rechnung, und auch für Speicher gilt der Nullsteuersatz.

Stiftung Warentest sieht Speicher inzwischen eher bei 200 bis 400 € je kWh (Stand 23.04.2026). Für die passende Größe hat die HTW Berlin eine Faustregel aufgestellt, nach der höchstens 1,5 kWh nutzbare Kapazität je 1.000 kWh Jahresverbrauch und höchstens 1,5 kWh je kWp sinnvoll sind. Es gilt der kleinere der beiden Werte, und für einen Haushalt mit 4.000 kWh Verbrauch und 12 kWp sind das höchstens 6 kWh.

Ein Speicher hält nach der Verbraucherzentrale voraussichtlich 10 bis 15 Jahre, also kürzer als die Module. Wie Anlage und Speicher zusammen ausgelegt werden, steht auf der Seite zur Photovoltaik mit Speicher.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Beispiel: 10 kWp auf einem Einfamilienhaus in Frankfurt

Beispiel. Auf das Süddach eines Einfamilienhauses im Frankfurter Norden kommen 10 kWp, das Dach ist 35° geneigt. Gerechnet wird mit den Mittelwerten der Verbraucherzentrale und dem Ertrag, den PVGIS für Frankfurt ausgibt.

Posten Annahme Betrag
Anlage mit 10 kWp 1.410 € je kWp rund 14.100 €
Speicher mit 10 kWh, falls gewünscht 410 € je kWh rund 4.100 €
Anlage und Speicher zusammen Summe der beiden Posten gut 18.000 €
Umsatzsteuer Nullsteuersatz bis 30 kWp 0 €
Ertrag 1.080 kWh je kWp und Jahr, Süd 35°

Ist der Haushalt in der Grundversorgung der Mainova, ersetzt jede selbst verbrauchte kWh Netzstrom für 38,78 ct (Preisblatt, abgerufen am 12.10.2026). Wie viel Solarstrom im Haus bleibt, hat die HTW Berlin für 8 kWp und 4.000 kWh Verbrauch durchgerechnet. Ohne Speicher nutzt der Haushalt 17 % des Solarstroms selbst, mit einem Speicher von 6 kWh sind es 38 %.

Ein Speicher mit 10 kWh passt nach der HTW-Regel erst zu einem Haushalt, der für jede 1,5 kWh Speicher mindestens 1.000 kWh im Jahr verbraucht. Das erreichen eher Häuser mit Wärmepumpe oder E-Auto, ein Haushalt mit 4.000 kWh kommt dagegen mit höchstens 6 kWh aus.

Der Klimabonus der Stadt übernimmt 20 % der förderfähigen Kosten, bei 10 kWp also so viel, wie zwei der zehn kWp kosten. Für den Speicher gilt das, wenn er zusammen mit der neuen Anlage kommt. Ausgezahlt wird der Zuschuss erst nach dem Verwendungsnachweis, und bis dahin legen Sie den Betrag selbst aus.

Was ein vollständiges Angebot enthält

Ein Angebot ist erst vergleichbar, wenn jeder Posten einzeln dasteht. Fehlt etwa der Zählerschrank, wirkt ein Angebot günstiger, als es am Ende ist.

  • Module mit Typ, Zahl und Gesamtleistung in kWp
  • Wechselrichter mit Nennleistung, als Hybridgerät, wenn später ein Speicher dazukommen soll
  • Speicher mit nutzbarer Kapazität in kWh
  • Unterkonstruktion, Montage und Gerüst
  • Leitungen, Überspannungsschutz und Arbeiten am Zählerschrank
  • Anmeldung beim Netzbetreiber, in Frankfurt meist die NRM, und Eintrag im Marktstammdatenregister
  • Wallbox als eigener Posten mit Umsatzsteuer, weil sie nach der Verbraucherzentrale NRW nicht unter den Nullsteuersatz fällt

Die Preise der Verbraucherzentrale enthalten weder Notstrom noch eine Erneuerung der Elektrik. Für die Nachrüstung eines Speichers samt dem meist nötigen neuen Zählerschrank nennt sie Kosten bis 2.000 € ohne den Speicher selbst (Stand 10.08.2026). Worauf Sie beim Vergleich Zeile für Zeile achten, steht im Ratgeber Photovoltaik Angebot prüfen.

Laufende Kosten nach der Montage

Für den Betrieb rechnen Fraunhofer ISE und Finanztip mit etwa 1 bis 2 % der Investitionskosten im Jahr. Dazu gehören vor allem Messsystem, Versicherung und Prüfung.

Posten Betrag Quelle
intelligentes Messsystem, Anlage über 7 bis 15 kW höchstens 50 € im Jahr für den Anschlussnutzer § 30 MsbG
Steuerbox höchstens 50 € im Jahr § 30 MsbG
separate PV-Versicherung mit Mindestschutz 65 bis 137 € im Jahr Stiftung Warentest, 04.04.2025
Baustein der Wohngebäudeversicherung ab rund 35 € im Jahr Stiftung Warentest, 04.04.2025
umfassender Anlagencheck etwa 250 bis 300 € je Termin Verbraucherzentrale, 10.08.2026

Ein intelligentes Messsystem ist bei Anlagen über 7 kW Pflicht (§ 29 MsbG), die NRM berechnet dafür bei 7 bis 15 kW laut Preisblatt 50 € im Jahr. Prüfen lassen sollten Sie die Anlage nach der Verbraucherzentrale spätestens alle 5 Jahre, und was dabei passiert, steht auf der Seite zur Photovoltaik-Wartung.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Was eine Kilowattstunde vom eigenen Dach kostet

Rechnet man Anschaffung und Betrieb auf die Lebensdauer um, kostet Strom aus kleinen Dachanlagen nach Fraunhofer ISE 6 bis 14 ct/kWh (Stand 20.08.2026). Netzstrom kostet Haushalte im Schnitt 37,0 ct/kWh (BDEW, Stand 21.08.2026).

Für eingespeisten Strom zahlt der Netzbetreiber bei Inbetriebnahme bis 31.12.2026 bis 10 kWp 7,70 ct/kWh. Jede selbst verbrauchte kWh ist deshalb rund 29,3 ct mehr wert als eine eingespeiste, gemessen am BDEW-Durchschnitt (eigene Rechnung). Wie sich die Sätze zusammensetzen, erklärt der Ratgeber zur Einspeisevergütung.

Das Verbraucherportal co2online kommt für 10 kWp ohne Speicher auf eine Amortisation nach etwa 9 Jahren, mit Speicher nach etwa 11 Jahren (Stand 16.03.2026). Dabei setzt co2online 39,8 ct/kWh und eine Preissteigerung von 4 % im Jahr an, während die Verbraucherzentrale NRW Steigerungen über 3 % für sehr unrealistisch hält. Eine Rechnung mit vorsichtigeren Annahmen steht im Ratgeber Lohnt sich Photovoltaik?.

Was vom Preis wieder zurückkommt

In Frankfurt holen Sie über den Klimabonus einen Teil des Preises zurück, und die Steuerregeln entlasten Kauf und Betrieb. Ein Kredit senkt den Preis nicht, verteilt ihn aber auf mehrere Jahre.

Der Klimabonus zahlt für Solaranlagen 20 % und für Solar-Gründächer 30 % der förderfähigen Kosten, höchstens 50.000 € je Gebäude für Klimaschutzmaßnahmen. Wichtig ist der Zeitpunkt, denn mit der Maßnahme darf erst nach der Zusage begonnen werden. Wie Antrag, KfW-Kredit und Landesdarlehen zusammenpassen, steht im Ratgeber zur Förderung in Frankfurt.

Die Einnahmen aus einer Anlage bis 30 kWp je Wohn- oder Gewerbeeinheit sind einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG), eine Gewinnermittlung fürs Finanzamt entfällt. Einzelheiten dazu stehen im Ratgeber Photovoltaik Steuer.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Einen Preis für Ihr Dach bekommen

Einen belastbaren Preis nennen wir Ihnen, sobald wir Dach, Zählerschrank und Verbrauch kennen. Für die kostenlose Erstberatung reichen Ihre letzte Jahresstromrechnung und ein paar Fotos von Dach und Zählerschrank. Rechnung und Fotos schicken Sie an kontakt@photovoltaik-frankfurt-am-main.de. Wer Dachform und Verbrauch lieber eintippt, nutzt dafür das Formular.

Häufige Fragen

Was kostet eine Solaranlage für ein Einfamilienhaus?

Für eine Anlage mit 10 kWp lag der mittlere Angebotspreis zuletzt bei rund 14.100 € ohne Speicher (Verbraucherzentrale, Seite vom 28.08.2026). Wird nur ein kleiner Teil des Dachs belegt, steigt der Preis je kWp, bei 4 bis 6 kWp lag er im Mittel bei 2.090 €.

Was kostet eine 10-kWp-Anlage mit Speicher?

Zu den rund 14.100 € für die Anlage kommen für einen Speicher mit 10 kWh nach dem Mittelwert der Verbraucherzentrale rund 4.100 €, zusammen also gut 18.000 €. Ob 10 kWh zu Ihrem Haushalt passen, hängt vom Verbrauch ab, denn nach der HTW-Regel braucht jede 1,5 kWh Speicher mindestens 1.000 kWh Jahresverbrauch.

Wie viel kostet ein kWp Photovoltaik im Moment?

Das hängt stark von der Größe ab, denn die mittleren Angebotspreise reichen von 2.090 € je kWp bei 4 bis 6 kWp bis 1.010 € je kWp bei mehr als 16 kWp. Für 10 kWp lag der Mittelwert bei 1.410 € je kWp, jeweils ohne Speicher und mit 0 % Umsatzsteuer.

Was kostet ein Batteriespeicher pro kWh?

Die Verbraucherzentrale nennt 300 bis 700 € je kWh Speicherkapazität einschließlich Installation (Stand 02.07.2026). Größere Speicher sind je kWh günstiger, bei 8 bis 10 kWh lag der mittlere Angebotspreis bei 410 € je kWh.

Muss ich auf die Solaranlage Mehrwertsteuer zahlen?

Für Module, Speicher und Montage einer Anlage auf dem Wohnhaus bis 30 kWp fällt keine Umsatzsteuer an, das regelt § 12 Abs. 3 UStG. Eine Wallbox im selben Auftrag ist davon nach der Verbraucherzentrale NRW nicht erfasst und steht deshalb mit Umsatzsteuer im Angebot.

Wie viel bekomme ich vom Klimabonus der Stadt zurück?

Der Klimabonus übernimmt 20 % der förderfähigen Kosten einer neuen Solaranlage, höchstens 50.000 € je Gebäude für Klimaschutzmaßnahmen. Bei 10 kWp entspricht das dem Preis von zwei der zehn kWp, und ausgezahlt wird nach dem Verwendungsnachweis.

Welche laufenden Kosten hat eine Photovoltaikanlage?

Fraunhofer ISE und Finanztip rechnen mit etwa 1 bis 2 % der Investitionskosten im Jahr. Darin stecken das intelligente Messsystem, die Versicherung, regelmäßige Prüfungen und eine Rücklage für Reparaturen.

Warum unterscheiden sich die Angebote für mein Dach so stark?

Meist liegt es an Posten, die nicht in jedem Angebot stehen, etwa ein neuer Zählerschrank, das Gerüst, ein Hybridwechselrichter oder die Anmeldung beim Netzbetreiber. Vergleichbar werden zwei Angebote erst, wenn Sie sie Posten für Posten nebeneinanderlegen und die Leistung in kWp gleich ist.

Was kostet mich eine Kilowattstunde Strom aus der eigenen Anlage?

Über die Lebensdauer gerechnet kostet Strom aus kleinen Dachanlagen nach Fraunhofer ISE 6 bis 14 ct/kWh (Stand 20.08.2026). Zum Vergleich kostet Strom in der Frankfurter Grundversorgung der Mainova 38,78 ct/kWh laut Preisblatt, abgerufen am 12.10.2026.

Kostet die Beratung bei Ihnen etwas?

Die Erstberatung am Telefon oder per Mail ist kostenlos und unverbindlich. Danach planen wir Ihre Anlage und schicken Ihnen ein schriftliches Angebot, in dem jeder Posten mit seinem Preis einzeln aufgeführt ist.

Beratung am Küchentisch, auf dem Tisch ein Dachplan und ein Solarmodul als Muster
Unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags

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