Zum Inhalt springen
Ertragsrechnungfür Ihr Dach, mit Frankfurter EinstrahlungsdatenAnmeldungbei NRM und im MarktstammdatenregisterKlimabonusAntrag vor dem Auftrag, wir sagen Ihnen wieErstberatungkostenlos und unverbindlich
Photovoltaik Frankfurt am Main — zur Startseite Photovoltaik Frankfurt am Main Solaranlagen, Speicher, Wallbox ERSTBERATUNG kostenlos und unverbindlich
Hände legen ein Maßband auf eine Ziegeldachfläche, daneben ein leerer Notizblock
Solaranlagen, Speicher, Wallbox

PV-Anlage berechnen: welche Größe zu Ihrem Haus in Frankfurt passt

Wie groß Ihre Solaranlage in Frankfurt am Main werden kann, ergibt sich aus Dachfläche, Ausrichtung und Verbrauch. Ein kWp auf einem Süddach erzeugt hier rund 1.080 kWh im Jahr.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-frankfurt-am-main.de

Ein kWp, also die Spitzenleistung der Module unter Normbedingungen, erzeugt auf einem Süddach in Frankfurt am Main mit 35° Neigung laut PVGIS rund 1.080 kWh im Jahr. Dafür brauchen Sie nach Angaben der Verbraucherzentrale etwa 5 bis 7 m² Dachfläche. Ein Haushalt mit 4.000 kWh Verbrauch käme rechnerisch schon mit knapp 4 kWp aus, selbst nutzen lässt sich davon aber nur ein Teil. Die Anlage erzeugt mittags am meisten, während im Haus vor allem morgens und abends Strom gebraucht wird.

In der Praxis bestimmt deshalb meist das Dach die Größe der Anlage und der Verbrauch die Größe des Speichers. Größere Anlagen kosten je kWp weniger, und was Sie nicht selbst verbrauchen, geht gegen Vergütung ins Netz.

In vier Schritten zur passenden Größe

Für die Rechnung brauchen Sie den Jahresverbrauch, die nutzbare Dachfläche mit ihrer Ausrichtung und den Ertrag je kWp für Frankfurt. Daraus ergeben sich Leistung und Jahresertrag, und im letzten Schritt die Größe des Speichers.

  1. Verbrauch. Den Jahresverbrauch in kWh finden Sie auf der letzten Stromrechnung, geplante Verbraucher wie Wärmepumpe oder E-Auto rechnen Sie dazu.
  2. Dach. Fläche, Ausrichtung und Neigung schätzen Sie zuerst mit dem Solar-Kataster Hessen ab, danach wird am Haus gemessen.
  3. Leistung. Die nutzbare Dachfläche geteilt durch 5 bis 7 m² je kWp ergibt die Spanne der möglichen Leistung.
  4. Ertrag. Die Leistung mal dem Ertrag je kWp nach PVGIS ergibt den Jahresertrag, auf einem Süddach mit 35° sind es 1.080 kWh je kWp.

Zum Schluss wird der Speicher nach der Regel der HTW Berlin bemessen. Er sollte höchstens 1,5 kWh nutzbare Kapazität je 1.000 kWh Verbrauch und je kWp haben, wobei der kleinere Wert gilt.

Schritt 1: den Verbrauch ermitteln

Ihren Jahresverbrauch lesen Sie an der letzten Stromrechnung ab, er steht dort in Kilowattstunden. Planen Sie eine Wärmepumpe oder ein E-Auto, rechnen Sie deren Verbrauch dazu, weil beide die Rechnung deutlich verschieben.

Im Referenzfall der HTW Berlin mit E-Auto und Wärmepumpe liegt der Verbrauch bei 9.363 kWh im Jahr. Ab einem Jahresverbrauch über 6.000 kWh ist ohnehin ein intelligentes Messsystem Pflicht, ebenso für Anlagen über 7 kW (§ 29 MsbG).

Aus dem Verbrauch allein ergibt sich die Größe nur rechnerisch. Teilen Sie den Jahresverbrauch durch 1.080, erhalten Sie die Leistung, die übers Jahr so viel erzeugt, wie Sie verbrauchen. Wie viel davon im Haus bleibt, hängt vom Tagesablauf ab. Nach dem Rechner der HTW deckt ein Haushalt mit 4.000 kWh und 8 kWp ohne Speicher 36 % seines Bedarfs, also gut ein Drittel.

Schritt 2: das Dach prüfen, mit dem Solar-Kataster Hessen

Für eine erste Einschätzung Ihres Dachs eignet sich das Solar-Kataster Hessen, das ganz Hessen und damit auch Frankfurt abdeckt. Es zeigt, welche Dachflächen sich eignen, und rechnet den zu erwartenden Ertrag beispielhaft aus.

Betrieben wird es vom Land Hessen, betreut von der LandesEnergieAgentur Hessen. Die Höhendaten stammen aus Laserscan-Befliegungen der Jahre 2017 bis 2022, eine Aktualisierung ist für 2027 geplant. Neue Gauben, Anbauten oder gewachsene Bäume fehlen deshalb unter Umständen, und vor dem Angebot prüfen wir Maße, Verschattung und Dachaufbau am Haus selbst.

Klären Sie außerdem, ob Ihr Haus ein Kulturdenkmal ist oder in einer der 153 Frankfurter Gesamtanlagen steht, die das Denkmalverzeichnis DenkXweb führt. Dann braucht die Anlage eine Genehmigung nach § 18 HDSchG, die nach der hessischen Richtlinie regelmäßig zu erteilen ist. Bevorzugt wird eine geschlossene Fläche mit Abstand zu den Dachkanten, was die nutzbare Fläche verkleinern kann, mehr dazu unter Photovoltaik und Denkmalschutz.

Eine Baugenehmigung braucht eine Anlage auf dem Dach in Hessen nicht, außer auf Hochhäusern (Anlage zu § 63 HBO). In städtebaulichen Erhaltungssatzungsgebieten ist das Anbringen dagegen genehmigungspflichtig, nach § 172 BauGB.

Dachhaken aus Edelstahl unter einem Betondachstein, daneben eine Montageschiene

Schritt 3: von der Dachfläche zur Leistung

Nach der Verbraucherzentrale brauchen Sie für ein kWp etwa 5 bis 7 m² Dachfläche. Die Module selbst sind kleiner, der Rest entfällt auf Ränder, Abstände und die Flächen um Dachfenster und Schornstein.

Neue Module erreichen laut Fraunhofer ISE einen Wirkungsgrad von knapp 23 %, das sind etwa 230 W je m² Modulfläche. Im Beispiel des Instituts passen zehn Module mit je 400 Wp auf 18 m², also rund 4,5 m² je kWp. Wie viele Module auf Ihr Dach passen, hängt am Ende vom Zuschnitt der Fläche ab.

nutzbare Dachfläche Leistung bei 5 bis 7 m² je kWp Ertrag im Jahr, Süddach 35°
30 m² 4,3 bis 6 kWp 4.600 bis 6.500 kWh
45 m² 6,4 bis 9 kWp 6.900 bis 9.700 kWh
60 m² 8,6 bis 12 kWp 9.300 bis 13.000 kWh

Eigene Rechnung mit der Flächenangabe der Verbraucherzentrale und 1.080 kWh je kWp nach PVGIS, gerundet.

In Frankfurt sind laut Marktstammdatenregister 12.028 Solaranlagen in Betrieb (eigene Auszählung, Stand 12.10.2026). Davon haben 4.228 über 2 bis 10 kW und 2.550 über 10 bis 30 kW, während die 4.795 Anlagen bis 2 kW fast alle Balkonkraftwerke sind.

Reihen- und Doppelhaus: Abstand zur Brandwand

Auf vielen Reihen- und Doppelhäusern dürfen die Module in Hessen bis an die Brandwand zum Nachbarn reichen. Nach § 35 Abs. 5 HBO in der Fassung vom Oktober 2025 braucht es auf Gebäuden der Gebäudeklassen 1 und 2 keinen Abstand.

Zur Gebäudeklasse 2 gehören Gebäude bis 7 m Höhe mit höchstens zwei Nutzungseinheiten und zusammen nicht mehr als 400 m² Grundfläche. Gemessen wird die Höhe bis zur Oberkante des Rohfußbodens im obersten Geschoss mit Aufenthaltsraum. Bei einem Haus mit drei Geschossen und ausgebautem Dach kann dieser Fußboden über 7 m liegen.

Fall Abstand der Module zur Brandwand
Gebäude der Gebäudeklasse 1 oder 2 kein Abstand
Brandwand überragt die Anlage um mindestens 0,30 m kein Abstand
Module höchstens 0,30 m über der Dachhaut oder dachintegriert 0,50 m
alle übrigen Fälle, vor allem höher aufgeständerte Module 1,25 m

Gemessen von der Außenseite der Module bis zur Innenseite der eigenen Brandwand. Quelle: § 35 Abs. 5 HBO, Leitfaden Solaranlagen des Landes Hessen, Stand November 2025.

Nichtbrennbare Module, für die es ebenfalls keinen Abstand bräuchte, gibt es laut Leitfaden derzeit nicht am Markt. Abweichungen sind im Einzelfall mit einem Antrag nach § 73 HBO bei der unteren Bauaufsicht möglich. Stehen mehrere Häuser auf einem Grundstück einer Eigentümergemeinschaft, gelten die Abstände nur dort, wo Brandwände gefordert wurden, was meist aus der Baugenehmigung hervorgeht.

In Frankfurt ist fast die Hälfte der 79.063 Wohngebäude ein Ein- oder Zweifamilienhaus (49,2 %, Stand 2020). Im Frankfurter Norden liegt der Anteil in Frankfurter Berg, Nieder-Erlenbach und Harheim über 80 %.

Schritt 4: den Ertrag mit PVGIS rechnen

Den Jahresertrag erhalten Sie, wenn Sie die Leistung mit dem Ertrag je kWp für Ausrichtung und Neigung Ihres Dachs multiplizieren. Für Frankfurt liefert PVGIS diese Werte.

Dach in Frankfurt Ertrag je kWp und Jahr bei 10 kWp
Süd, 35° Neigung 1.080 kWh 10.800 kWh
Süd, 38° Neigung, höchster Wert 1.082 kWh 10.820 kWh
Süd, 45° Neigung 1.076 kWh 10.760 kWh
Flachdach, nach Süden aufgeständert, 10° 988 kWh 9.880 kWh
Ost, 15° Neigung 905 kWh 9.050 kWh
West, 15° Neigung 894 kWh 8.940 kWh
Ost-West, 15° Neigung, Mittel rund 900 kWh rund 9.000 kWh
West, 45° Neigung 814 kWh 8.140 kWh
waagerecht rund 912 kWh rund 9.120 kWh

PVGIS 5.3 der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission, Standort Frankfurt, Strahlungsdaten 2005 bis 2023, 14 % Systemverluste, ohne Verschattung, abgefragt am 12.10.2026.

Die Neigung wirkt schwächer als die Himmelsrichtung, solange das Dach nach Süden zeigt. Laut Verbraucherzentrale liefern Dächer unter 25° oder über 60° bis zu 10 % weniger als ein Süddach mit 30°. Auf einem Ost-West-Dach belegen Sie beide Seiten, und weil sich der Ertrag auf Vormittag und Nachmittag verteilt, steigt laut Fraunhofer ISE das Potenzial für den Eigenverbrauch.

Den Wert für Ihre Adresse können Sie in PVGIS selbst abfragen, mit Neigung und Ausrichtung Ihres Dachs. Wie Module auf dem Flachdach aufgeständert und beschwert werden, steht unter Photovoltaik auf dem Flachdach.

Wie groß der Speicher sein sollte

Leistungsgrenzen, an denen sich die Größe ausrichtet

Mehrere Regeln in Gesetz und Steuerrecht ändern sich bei bestimmten Leistungen, und die Größe einer Anlage lässt sich daran ausrichten. Für ein Wohnhaus sind die Grenzen bei 7, 10, 25 und 30 kW die wichtigsten.

Leistung Was sich ändert Fundstelle
über 7 kW intelligentes Messsystem Pflicht; bei 7 bis 15 kW höchstens 50 € im Jahr für Sie, Steuerbox bis 50 € zusätzlich § 29 und § 30 MsbG
bis 10 kWp 7,70 ct je kWh bei Teileinspeisung, für den Anteil über 10 bis 40 kWp 6,66 ct Bundesnetzagentur, Inbetriebnahme bis 31.12.2026
unter 25 kW bis Messsystem und Steuerbox eingebaut und getestet sind, höchstens 60 % der Leistung einspeisen § 9 Abs. 2 EEG
bis 30 kW Netzanschluss über das Webportal des Netzbetreibers, Antwort spätestens nach einem Monat § 8 EEG
bis 30 kWp 0 % Umsatzsteuer gilt als belegt, Einnahmen steuerfrei je Wohn- oder Gewerbeeinheit § 12 Abs. 3 UStG, § 3 Nr. 72 EStG
bis 100 kW Einspeisevergütung, darüber Pflicht zur Direktvermarktung § 21 EEG

Bei einer Anlage über 10 kWp wird die Vergütung anteilig gerechnet. Für 15 kWp mit Inbetriebnahme im Oktober 2026 ergibt sich (10 × 7,70 + 5 × 6,66) / 15, also rund 7,35 ct je kWh. Laut Regierungsentwurf zum EEG 2027, Stand Oktober 2026, sollen neue Anlagen ab 2027 keine Einspeisevergütung mehr bekommen, und dann würde sich die Größe stärker nach dem eigenen Verbrauch richten. Was heute gilt, steht im Ratgeber Einspeisevergütung 2026.

Der Wechselrichter, das Gerät, das den Gleichstrom der Module in Haushaltsstrom umwandelt, hat meist 90 bis 110 % der Modulleistung (Verbraucherzentrale NRW). Bei mehreren Dachflächen mit verschiedener Ausrichtung braucht er für jede Fläche einen eigenen Eingang, einen sogenannten MPP-Tracker.

Rechenbeispiel: Doppelhaushälfte mit Süddach

Beispiel. Eine Doppelhaushälfte in Frankfurt hat ein Satteldach nach Süden mit 35° Neigung und nach Abzug von Dachfenster und Rändern 60 m² nutzbare Fläche. Der Haushalt verbraucht heute 4.000 kWh im Jahr, eine Wärmepumpe ist für später geplant.

Schritt Rechnung Ergebnis
Leistung 60 m² geteilt durch 5 bis 7 m² je kWp 8,6 bis 12 kWp, gewählt 10 kWp
Module 25 Module mit je 400 Wp rund 45 m² Modulfläche
Ertrag 10 kWp mal 1.080 kWh 10.800 kWh im Jahr
Speicher sinnvoll? 10 kWp bei 4.000 kWh, also 2,5 kWp je 1.000 kWh ja, deutlich über 0,5
Speichergröße kleinerer Wert aus 1,5 × 10 und 1,5 × 4 höchstens 6 kWh
Wechselrichter 90 bis 110 % von 10 kWp 9 bis 11 kW
Vergütung Anlage bis 10 kWp, Teileinspeisung 7,70 ct je kWh
Brandwand Doppelhaushälfte in Gebäudeklasse 2 kein Abstand nötig
Preis ohne Speicher 10 kWp mal 1.410 € (Mittelwert der Verbraucherzentrale) rund 14.100 €

Eigene Rechnung mit den Werten aus den Tabellen oben.

Mit 10 kWp bleibt die Anlage unter den Grenzen für Vergütung, Umsatzsteuer und Einkommensteuer. Kommt die Wärmepumpe dazu und mit ihr ein E-Auto, dürfte der Speicher nach der HTW-Regel bis rund 14 kWh haben. Nach den Zahlen der HTW bringt aber schon der Schritt über 12 kWh nur noch wenig, deshalb würden wir in diesem Fall 8 bis 12 kWh vorschlagen.

Wie sich der Preis aus Anlage, Speicher und Montage zusammensetzt, zeigt der Ratgeber zu den Kosten einer PV-Anlage. Was die Anlage über die Jahre einbringt, rechnet die Seite Lohnt sich Photovoltaik? mit und ohne Speicher durch.

Ihr Dach durchrechnen lassen

Für eine Rechnung zu Ihrem Haus brauchen wir den Jahresverbrauch, die Adresse und ein paar Fotos vom Dach, auf denen Gauben und Dachfenster zu sehen sind. Verbrauch, Adresse und Fotos schicken Sie per Mail an kontakt@photovoltaik-frankfurt-am-main.de. Im Formular können Sie Dachform und Verbrauch gleich angeben, das erste Gespräch ist kostenlos.

Häufige Fragen

Wie viel kWp brauche ich für ein Einfamilienhaus?

Das hängt vor allem von Ihrem Dach ab, denn je kWp brauchen Sie etwa 5 bis 7 m² Fläche. Rein rechnerisch deckt in Frankfurt jedes kWp auf einem Süddach rund 1.080 kWh Verbrauch im Jahr, bei 4.000 kWh wären das knapp 4 kWp.

Wie viel Dachfläche brauche ich pro kWp?

Die Verbraucherzentrale rechnet mit etwa 5 bis 7 m² Dachfläche je kWp, einschließlich Rändern und Abständen. Die Module selbst brauchen weniger, nach einem Beispiel des Fraunhofer ISE rund 4,5 m² je kWp.

Wie viel Strom erzeugt eine 10-kWp-Anlage in Frankfurt?

Auf einem Süddach mit 35° Neigung sind es laut PVGIS rund 10.800 kWh im Jahr. Auf einem Ost-West-Dach mit 15° Neigung kommen Sie auf etwa 9.000 kWh, ohne Verschattung gerechnet.

Bringt ein Dach nach Osten und Westen genug Ertrag?

Ja, in Frankfurt erzeugt es mit 15° Neigung laut PVGIS 905 kWh je kWp auf der Ostseite und 894 kWh auf der Westseite. Weil Sie beide Dachseiten belegen können, passt oft mehr Leistung aufs Dach als bei einem Süddach.

Wie groß sollte mein Stromspeicher sein?

Die HTW Berlin rechnet mit zwei Obergrenzen, 1,5 kWh nutzbarer Kapazität je 1.000 kWh Jahresverbrauch und 1,5 kWh je kWp Anlagenleistung. Maßgeblich ist die kleinere, bei 4.000 kWh Verbrauch also höchstens 6 kWh.

Wie viel Watt hat ein Solarmodul pro Quadratmeter?

Neue Module erreichen laut Fraunhofer ISE einen Wirkungsgrad von knapp 23 %. Das sind etwa 230 W je m² Modulfläche, Spitzenmodule schaffen rund 10 % mehr.

Brauchen wir beim Reihenhaus Abstand zur Brandwand?

Gehört das Haus zur Gebäudeklasse 1 oder 2, braucht es nach § 35 Abs. 5 HBO keinen Abstand. Sonst sind es 0,50 m bei flachen oder dachintegrierten Modulen und 1,25 m bei höher aufgebauten.

Wo sehe ich, ob mein Dach für Solar geeignet ist?

Eine erste Einschätzung gibt das Solar-Kataster Hessen der LandesEnergieAgentur, das auch Frankfurt abdeckt. Die Daten stammen aus Befliegungen der Jahre 2017 bis 2022, neue Gauben oder gewachsene Bäume fehlen darin unter Umständen.

Brauche ich für die Anlage auf dem Dach eine Baugenehmigung?

In Hessen nicht, Solaranlagen auf Dächern und Fassaden sind baugenehmigungsfrei, außer auf Hochhäusern. Eine Genehmigung brauchen Sie aber bei einem Kulturdenkmal nach § 18 HDSchG und in einem Erhaltungssatzungsgebiet nach § 172 BauGB.

Ab welcher Größe brauche ich einen Smart Meter?

Für Anlagen über 7 kW ist ein intelligentes Messsystem Pflicht (§ 29 MsbG). Bei 7 bis 15 kW zahlen Sie dafür höchstens 50 € im Jahr, die Steuerbox kostet bis zu 50 € zusätzlich.

Beratung am Küchentisch, auf dem Tisch ein Dachplan und ein Solarmodul als Muster
Unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags

Ihre Solaranlage für Frankfurt am Main

Schreiben Sie kurz, um welches Haus und welches Dach es geht. Sie bekommen eine Ertragsrechnung und ein Angebot, das zu Ihrem Dach und Ihrem Verbrauch passt — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

Lieber schreiben?

kontakt@photovoltaik-frankfurt-am-main.de

Mit dem Absenden willigen Sie ein, dass wir Ihre Angaben zur Bearbeitung der Anfrage verwenden. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung.