Von Bergen-Enkheim bis Riederwald reicht der Bestand vom großen Einfamilienhaus über das Fachwerkhaus bis zum Zeilenbau der 1920er Jahre. Welche Lage auf Ihr Haus zutrifft, bestimmt Genehmigung und Technik.
Einfamilienhaus in Bergen-Enkheim oder Seckbach
Bergen-Enkheim zählte 2020 genau 1.476 Einfamilien- und 747 Zweifamilienhäuser, und in Seckbach sind 67,1 % der Wohngebäude Ein- oder Zweifamilienhäuser. Außerhalb der Ortskerne braucht eine Solaranlage dort in der Regel keine Genehmigung, weil Solaranlagen auf Dächern in Hessen baugenehmigungsfrei sind. Bei den vielen großen Wohnungen lohnt es sich, den Verbrauch genau anzusehen, bevor wir Anlage und Speicher für das eigene Haus auslegen.
Fachwerkhaus im Ortskern
Bergen, Enkheim und Seckbach haben jeweils einen alten Ortskern, der als Gesamtanlage geschützt ist und zusätzlich in einem Erhaltungssatzungsgebiet liegt. Für eine Solaranlage auf einem Haus dort sind deshalb zwei Fragen zu klären, die Denkmalgenehmigung und die Gestaltung nach der Satzung.
Siedlungshaus im Riederwald
Ein Teil der Siedlung Riederwald entstand 1926/27 nach einem Plan von Ernst May und Herbert Boehm, laut Denkmalverzeichnis in kubischen Bauhausformen und mit Zeilen in Nord-Süd-Richtung. Im Verzeichnis stehen dort 64 Einträge einzeln als Kulturdenkmal, dazu kommen die Gesamtanlagen 0124 und 0125. Mit 634 Wohngebäuden ist Riederwald der kleinste der vier Stadtteile, und nur 35,2 % davon sind Ein- oder Zweifamilienhäuser.
Mehrfamilienhaus und Betrieb in Fechenheim
In Fechenheim sind 46,9 % der Wohngebäude Ein- oder Zweifamilienhäuser, eine Gesamtanlage ist dort nicht verzeichnet. Unter den 25 Einzelkulturdenkmälern sind die Cassella-Werke und der Bahnhof Mainkur, und für Fechenheim-Süd gilt eine Erhaltungssatzung vom 22.03.2011. Wer in Fechenheim ein Betriebsgebäude besitzt, findet die Regeln für Unternehmen auf der Seite Photovoltaik für Gewerbe.