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Gründerzeitvilla mit Schieferdach und Erkern, auf der Gartenseite Solarmodule
Photovoltaik · Westend und Bockenheim

Photovoltaik für Westend und Bockenheim

Wir bauen Solaranlagen auf Mehrfamilienhäusern, Altbauten und Bürohäusern im Westend und in Bockenheim. Allein im Westend stehen 22 Ensembles unter Denkmalschutz.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-frankfurt-am-main.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Worum geht es?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Um welches Gebäude geht es?

Danach richten sich Dachfläche, Verbrauch und Anmeldung.

Welches Dach soll belegt werden?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wo steht das Gebäude?

Wir bauen in Frankfurt und im nahen Umland.

Wann soll die Anlage laufen?

Damit wir Termin und Lieferung planen können.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns innerhalb eines Werktags und sprechen über Ihr Dach. Danach bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit Ertragsrechnung.

oder per E-Mail:kontakt@photovoltaik-frankfurt-am-main.de

Im Westend und in Bockenheim ist eine Solaranlage fast immer ein Projekt für ein ganzes Mehrfamilienhaus. In Westend-Süd liegen 98,7 % der Wohnungen in solchen Häusern, in Bockenheim 96,0 % (Frankfurter Stadtteildaten, Gebäudebestand 2020). Hinzu kommt der Denkmalschutz, denn allein für das Westend verzeichnet das Landesamt für Denkmalpflege Hessen 22 Gesamtanlagen, also Ensembles aus Häusern, Straßen und Plätzen, die als Ganzes geschützt sind.

Vor jedem Angebot klären wir deshalb, wer über das Dach entscheidet und ob die Anlage eine Genehmigung braucht. Entscheiden kann die Eigentümerversammlung, der Eigentümer eines ganzen Mietshauses oder bei einem Bürohaus das Unternehmen, dem es gehört. Eine Genehmigung brauchen Anlagen auf Kulturdenkmälern, in Gesamtanlagen, in Gebieten mit Erhaltungssatzung und auf jedem Hochhaus. Die Erstberatung dazu ist kostenlos.

Drei Ausgangslagen im Ortsbezirk 2

Aus dem Gebäudebestand der beiden Stadtteile ergeben sich drei typische Ausgangslagen für eine Solaranlage. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wer entscheidet und welche Genehmigung nötig ist.

Mehrfamilienhaus mit Eigentümergemeinschaft im Westend-Süd

Westend-Süd hat 1.427 Wohngebäude, und nur 8,2 % davon sind Ein- oder Zweifamilienhäuser (Stand 2020). Viele Wohnungen sind dort groß, denn 22,5 % haben fünf und mehr Räume, während es im Durchschnitt der Stadt 19,3 % sind. Über eine Anlage auf einem solchen Haus beschließt die Eigentümerversammlung, und wer den Strom im Haus nutzt, gehört deshalb von Anfang an in die Planung.

Zeilenbauten mit Satteldach in Bockenheim

In Bockenheim ist gut jedes fünfte der 2.847 Wohngebäude ein Ein- oder Zweifamilienhaus (21,4 %), die übrigen sind Mehrfamilienhäuser. Eine eigene Gruppe bilden die Zeilenbauten mit Satteldach der Postsiedlung an der Ludwig-Landmann-Straße, die als Gesamtanlage geschützt sind. Auf solchen Dächern legen wir die Module in ein geschlossenes Feld mit Abstand zu den Dachkanten, so wie es die Denkmalrichtlinie des Landes für Ensembles vorsieht.

Einfamilienhaus im Westend-Nord

Westend-Nord ist mit 724 Wohngebäuden der kleinste Teil des Ortsbezirks, und 142 davon sind Einfamilienhäuser. Zusammen mit den Zweifamilienhäusern machen sie 23,9 % der Gebäude aus, mehr als in Westend-Süd und Bockenheim. Für ein solches Haus planen wir die Anlage nach Verbrauch und Dachfläche, auf Wunsch als Solaranlage mit Speicher. Den Speicher fördert der Klimabonus der Stadt mit 20 %, wenn er zusammen mit der neuen Anlage kommt.

Hände mit Prüfhandschuhen halten ein Messgerät an einen geöffneten Wechselrichter

Gesamtanlagen und Einzeldenkmäler im Westend und in Bockenheim

Vier Erhaltungssatzungen im Ortsbezirk 2

Im Westend und in Bockenheim gelten vier Erhaltungssatzungen, und in diesen Gebieten ist eine Solaranlage nach Auskunft der Bauaufsicht Frankfurt genehmigungspflichtig nach § 172 BauGB. Voraussetzung ist, dass sie stadtgestalterische Mindestanforderungen erfüllt.

Satzung Schutzziel in Kraft seit
E3 Westend I Gestalt und Milieu 17.04.1990
E45 Westend II Gestalt 03.07.2007
E48 Bockenheim II Gestalt 24.03.2015
E47 Bockenheim I Milieuschutz 19.05.2015

Die Übersichtskarte des Stadtplanungsamts hat den Stand 05.04.2019, spätere Satzungen und die genauen Gebietsgrenzen zeigt planAS.

Bei einer Satzung zur Gestalt erfasst die Genehmigungspflicht auch Arbeiten, die nach der Bauordnung frei wären, etwa eine neue Dachdeckung. Im Milieuschutz von Bockenheim I gelten die Anwendungskriterien der Bauaufsicht, nach denen Modernisierungen auf einen zeitgemäßen Ausstattungsstandard genehmigungsfrei bleiben. Wie eine Solaranlage dort eingeordnet wird, klären wir vor der Planung mit dem Amt.

Hochhaus und Bürohaus: Bauantrag und andere Steuerregeln

Auf einem Hochhaus braucht jede Solaranlage einen Bauantrag, während sie auf allen anderen Dächern nach der Hessischen Bauordnung baugenehmigungsfrei ist. So steht es in der Anlage zu § 63 HBO, und die Frankfurter Leitlinie zu Solaranlagen auf Gründächern nennt den Bauantrag auf Hochhäusern ausdrücklich.

Für Bürohäuser im Westend gilt außerdem eine andere Rechnung als für Wohnhäuser. Der Nullsteuersatz nach § 12 Abs. 3 UStG gilt für Anlagen auf oder in der Nähe von Wohnungen und von Gebäuden für das Gemeinwohl, ein reines Bürodach fällt nicht darunter. Dafür wird in Büros vor allem tagsüber Strom verbraucht, also in den Stunden, in denen die Module liefern. Wie wir Anlagen für Firmen planen, beschreiben wir unter Photovoltaik für Gewerbe.

Technik für flache Dächer und Satteldächer

Welche Technik passt, hängt im Ortsbezirk 2 vor allem davon ab, ob das Dach flach oder geneigt ist und ob mehrere Wohnungen den Strom nutzen sollen.

Flachdach mit Aufständerung und Gründach

Auf flachen Dächern stellen wir die Module auf Gestelle, die mit Ballast statt mit Bohrungen gehalten werden, wenn die Statik das zulässt. Kommt nur die Solaranlage auf ein bestehendes Dach, verlangt die Frankfurter Freiraumsatzung keine Begrünung (FAQ der Bauaufsicht, Stand 09/2025). Wird das Dach dagegen energetisch saniert, muss es bei bis zu 20 Grad Neigung mit mindestens 12 cm Substrat begrünt werden, und Module dürfen darüber stehen.

Damit ohne Befreiung gebaut werden kann, nennt die städtische Leitlinie für Solaranlagen auf Gründächern etwa 35 cm zwischen Substrat und Modulunterkante. Die Anlage soll die Attika um höchstens 30 cm überragen, und zum Dachrand empfiehlt die Leitlinie 1,50 bis 2,00 m Abstand. Ballast, Ost-West-Gestelle und das Solar-Gründach behandeln wir ausführlich unter Photovoltaik auf dem Flachdach.

Satteldach auf Zeilenbauten

Auf einem Satteldach liegen die Module parallel zur Dachfläche, und bei Zeilenbauten wie in der Postsiedlung zählt der Abstand zur Brandwand. Ohne Abstand dürfen sie nur auf Gebäuden der Gebäudeklassen 1 und 2 liegen, also bis 7 m Höhe mit höchstens zwei Nutzungseinheiten (§ 35 Abs. 5 HBO). Auf größeren Häusern sind es 0,50 m, wenn die Anlage höchstens 0,30 m über der Dachhaut liegt, und sonst 1,25 m.

Strom für mehrere Wohnungen

Soll der Strom vom Dach in die Wohnungen gehen, gibt es zwei Wege. Bei der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung nach § 42b EnWG teilen die Bewohner den Strom nach einem vereinbarten Schlüssel, und den übrigen Bedarf kaufen sie weiter bei ihrem Lieferanten. Beim Mieterstrom übernimmt der Betreiber dagegen die volle Versorgung und bekommt dafür einen Zuschlag, der für Anlagen bis 10 kW ab dem 01.08.2026 bei 2,51 ct/kWh liegt.

Ost-West-Module über einer Dachbegrünung aus Sedum

Ertrag: Sonnenstunden im Westend und kWh je kWp

Den Ertrag rechnen wir mit dem Rechner PVGIS der EU-Kommission für den Standort Frankfurt, und auf einem Süddach mit 35 Grad Neigung sind das 1.080 kWh je kWp im Jahr. Die Station Frankfurt/Main-Westend des Deutschen Wetterdienstes kommt im Mittel der Jahre 1991 bis 2020 auf 1.696,9 Sonnenstunden im Jahr, ergänzt um Rasterdaten.

Dach im Ortsbezirk 2 Ausrichtung und Neigung Ertrag je kWp und Jahr
Flachdach, Module nach Süden Süd, 10° 988 kWh
Flachdach, Module nach Osten und Westen Ost-West, 10° 906 kWh
Satteldach nach Süden Süd, 35° 1.080 kWh
Satteldach nach Osten Ost, 15° 905 kWh

Die Werte stammen aus PVGIS 5.3 der EU-Kommission für Frankfurt, gerechnet mit 14 % Systemverlusten und abgefragt am 12.10.2026.

Eine Belegung nach Osten und Westen verteilt die Erzeugung auf Morgen und Nachmittag und erhöht so den Anteil, den das Haus selbst verbrauchen kann (Fraunhofer ISE). Auf einem Mehrfamilienhaus, in dem viele Haushalte zu verschiedenen Zeiten Strom brauchen, passt diese Aufteilung gut zum Verbrauch.

Was eine größere Anlage im Westend kostet

Auf großen Dächern sinkt der Preis je kWp, weil feste Kosten auf mehr Module verteilt werden. Für Anlagen über 16 kWp nennt die Verbraucherzentrale einen mittleren Angebotspreis von 1.010 € je kWp.

Anlagengröße mittlerer Angebotspreis
über 10 bis 12 kWp 1.290 € je kWp
über 12 bis 14 kWp 1.240 € je kWp
über 14 bis 16 kWp 1.220 € je kWp
über 16 kWp 1.010 € je kWp
Batteriespeicher über 12 bis 16 kWh 360 € je kWh

Die Preise sind Mittelwerte der Verbraucherzentrale (Seite vom 28.08.2026) aus 71 Angeboten für Solaranlagen ohne Speicher und 70 Angeboten für Speicher von Januar 2025 bis August 2026, jeweils mit 0 % Umsatzsteuer. Nach Aussage der Verbraucherzentrale zeigen sie, wie der Preis mit der Größe sinkt, und sind keine Preisgarantie.

Der Nullsteuersatz gilt für Anlagen auf Wohnhäusern, und bis 30 kWp laut Marktstammdatenregister wird er ohne weiteren Nachweis angenommen (§ 12 Abs. 3 UStG). Für eine neue Anlage zahlt die Stadt über den Klimabonus 20 % der förderfähigen Kosten, höchstens 50.000 € je Gebäude für alle Klimaschutzmaßnahmen zusammen. Wer Wohnungen vermietet, sollte wissen, dass die Förderung entfällt, wenn die Investition zu einer Mieterhöhung führt.

Beginnen dürfen die Arbeiten erst nach der Zusage, und wie der Antrag läuft, steht im Ratgeber zur Förderung in Frankfurt. Eine Übersicht über Preise nach Anlagengröße mit Rechenbeispiel finden Sie unter Photovoltaik Kosten.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Netzanschluss bei der NRM und Eintrag ins Register

Den Netzanschluss beantragen wir als Elektrofachbetrieb beim Netzbetreiber, und das ist für den größten Teil Frankfurts die NRM Netzdienste Rhein-Main. Für Ihre Adresse prüfen wir das vor dem Antrag.

Im NRM-Netzportal reichen wir die Anmeldung ein, danach prüft die NRM die Netzverträglichkeit und erteilt eine Einspeisezusage, die sechs Monate gilt. Den Zähler setzt die Mainova ServiceDienste im Auftrag der NRM, und nach der Inbetriebnahme muss die Anlage binnen eines Monats ins Marktstammdatenregister (§ 5 Abs. 5 MaStRV).

Bei Anlagen über 7 kW gehört ein intelligentes Messsystem dazu (§ 29 MsbG). Für Anlagen über 25 bis 100 kW, wie sie auf großen Mehrfamilienhäusern entstehen können, berechnet die NRM dem Anlagenbetreiber dafür laut Preisblatt ab 01.01.2026 jährlich 140 €. Die einzelnen Schritte erklärt der Ratgeber Photovoltaik anmelden.

So läuft ein Projekt auf einem Haus im Westend

Ein Projekt auf einem Mehrfamilienhaus im Westend oder in Bockenheim läuft in sechs Schritten, und die ersten vier klären Recht, Beschluss und Förderung, bevor montiert wird.

  1. Sie schicken uns die Adresse, Fotos vom Dach und den Stromverbrauch des Hauses oder der Wohnungen, und im ersten Gespräch klären wir, was auf dieses Dach passt.
  2. Wir sehen in planAS und DenkXweb nach, ob Erhaltungssatzung, Gesamtanlage oder Einzeldenkmal betroffen sind, und prüfen den Netzbetreiber an der Adresse.
  3. Sie bekommen ein Angebot mit Modulplan und Ertragsrechnung nach PVGIS, das auch als Vorlage für die Eigentümerversammlung dient.
  4. Nach dem Beschluss helfen wir beim Antrag auf den Klimabonus und reichen die Unterlagen für die Genehmigung ein, und den Auftrag erteilen Sie nach der Zusage.
  5. Wir montieren Module, Wechselrichter und Leitungen und melden die Anlage im Netzportal an.
  6. Nach Zählersetzung und Inbetriebnahme tragen wir die Anlage mit Ihnen binnen eines Monats ins Marktstammdatenregister ein.

Nachbarn des Ortsbezirks 2: vom Nordend bis Sachsenhausen

Wir bauen auch in den Stadtteilen rund um Westend und Bockenheim, und in jedem von ihnen gelten andere Satzungen und Denkmalbereiche.

Im Osten grenzt das Westend an das Nordend, wo wie in Bornheim und im Ostend fast alle Wohnungen in Mehrfamilienhäusern liegen. Nördlich von Bockenheim liegt Ginnheim mit der denkmalgeschützten Siedlung Höhenblick, und weiter nördlich folgen Eschersheim und Heddernheim.

Westlich von Bockenheim schließt Rödelheim an, und im selben Ortsbezirk liegen die großen May-Siedlungen von Praunheim und Westhausen. Südlich des Mains liegt Sachsenhausen mit Oberrad und Niederrad, wo in Alt-Sachsenhausen eine eigene Gestaltungssatzung gilt.

Erstberatung für Ihr Haus im Westend oder in Bockenheim

Für das erste Gespräch genügen uns die Adresse, ein paar Fotos vom Dach und, falls vorhanden, die Tagesordnung der nächsten Eigentümerversammlung. Mit der Adresse sehen wir vorher nach, ob eine Gesamtanlage oder eine der vier Erhaltungssatzungen betroffen ist.

Dachfotos oder Unterlagen der Eigentümergemeinschaft nehmen wir per Mail an kontakt@photovoltaik-frankfurt-am-main.de entgegen. Wer lieber schreibt, nutzt das Formular auf dieser Seite, und wir schlagen Ihnen danach einen Termin für die Erstberatung vor.

Häufige Fragen

Darf ich auf einem Haus in einer Gesamtanlage im Westend eine Solaranlage bauen?

Ja, Sie brauchen dafür aber eine denkmalrechtliche Genehmigung nach § 18 HDSchG. Nach der Richtlinie des Landes vom 06.10.2022 ist sie regelmäßig zu erteilen, und abgelehnt werden darf nur bei einer erheblichen Beeinträchtigung des Denkmals.

Wie finde ich heraus, ob mein Haus in Bockenheim unter eine Erhaltungssatzung fällt?

Die Stadt zeigt Erhaltungs- und Gestaltungssatzungen für jedes Grundstück im Auskunftssystem planAS. In Bockenheim gibt es zwei solche Gebiete, Bockenheim II zur Gestalt und Bockenheim I zum Milieuschutz, und Ihre Adresse sehen wir dort vor dem Angebot nach.

Unser Haus gehört zur Postsiedlung an der Ludwig-Landmann-Straße. Geht da eine Anlage?

Die Postsiedlung mit ihren Zeilenbauten und Satteldächern ist eine Gesamtanlage, deshalb braucht jede Anlage dort die Genehmigung des Denkmalamts. Die Richtlinie des Landes bevorzugt ein geschlossenes Modulfeld mit Abstand zu den Dachkanten und matte Module in der Farbe der Dachdeckung.

Brauchen wir für Module auf unserem Bürohochhaus einen Bauantrag?

Ja, auf einem Hochhaus ist für eine Solaranlage immer ein Bauantrag nötig, auf niedrigeren Gebäuden dagegen nicht. Wir stimmen die Anlage deshalb früh mit Ihrem Planer und der Bauaufsicht ab.

Muss ich unser Flachdach begrünen, wenn Module draufkommen?

Nein, wenn nur eine Solaranlage auf ein bestehendes Dach kommt, verlangt die Freiraumsatzung keine Begrünung. Bei einer energetischen Dachsanierung ist das anders, denn dann muss ein Dach bis 20 Grad Neigung begrünt werden, und die Module dürfen über dem Grün stehen.

Wer ist im Westend der Netzbetreiber für die Anmeldung?

Für den größten Teil Frankfurts ist das die NRM Netzdienste Rhein-Main, eine Tochter der Mainova. Wir prüfen den Netzbetreiber trotzdem an Ihrer Adresse und stellen den Antrag dann im passenden Netzportal.

Kann unsere Eigentümergemeinschaft den Klimabonus beantragen?

Ja, antragsberechtigt sind neben Privatpersonen und Unternehmen auch Gemeinschaften mit Maßnahmen auf Frankfurter Grundstücken. Gefördert werden 20 % der förderfähigen Kosten einer neuen Solaranlage, und den Auftrag unterschreiben Sie erst nach der Zusage.

Ich vermiete Wohnungen im Westend. Was muss ich beim Klimabonus beachten?

Die Stadt schließt Maßnahmen von der Förderung aus, wenn die Investition zu einer Mieterhöhung führt. Ob Sie die Anlage über die Miete finanzieren oder den Zuschuss nutzen wollen, sollte deshalb vor dem Antrag feststehen.

Wie viel Strom bringt ein Flachdach im Westend?

Nach PVGIS liefern Module, die auf einem flachen Dach mit 10 Grad nach Süden stehen, in Frankfurt 988 kWh je kWp im Jahr. Stehen sie nach Osten und Westen, sind es 906 kWh, dafür verteilt sich die Erzeugung gleichmäßiger über den Tag.

Was kostet eine große Anlage auf einem Mehrfamilienhaus ungefähr?

Für Anlagen über 16 kWp nennt die Verbraucherzentrale einen mittleren Angebotspreis von 1.010 € je kWp, ausgewertet aus 71 Angeboten bis August 2026. Ihr Angebot hängt außerdem von Dachform, Zählerschrank und Leitungsweg ab, und wir rechnen es nach den Fotos und den Unterlagen zum Haus.

Beratung am Küchentisch, auf dem Tisch ein Dachplan und ein Solarmodul als Muster
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Ihre Solaranlage für Westend und Bockenheim

Schreiben Sie kurz, um welches Haus und welches Dach es geht. Sie bekommen eine Ertragsrechnung und ein Angebot, das zu Ihrem Dach und Ihrem Verbrauch passt — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

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