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Photovoltaik auf dem Flachdach: Ost-West-Module über einer Dachbegrünung aus Sedum
Solaranlagen, Speicher, Wallbox

Photovoltaik auf dem Flachdach in Frankfurt am Main, auch als Solar-Gründach

Wir planen und montieren Solaranlagen auf Flachdächern in Frankfurt am Main, meist mit Ballast statt Bohrung. Für ein Solar-Gründach zahlt die Stadt 30 % Klimabonus.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-frankfurt-am-main.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Worum geht es?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Um welches Gebäude geht es?

Danach richten sich Dachfläche, Verbrauch und Anmeldung.

Welches Dach soll belegt werden?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wo steht das Gebäude?

Wir bauen in Frankfurt und im nahen Umland.

Wann soll die Anlage laufen?

Damit wir Termin und Lieferung planen können.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns innerhalb eines Werktags und sprechen über Ihr Dach. Danach bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit Ertragsrechnung.

oder per E-Mail:kontakt@photovoltaik-frankfurt-am-main.de

Wir bauen Solaranlagen auf Flachdächern in Frankfurt am Main, auf Wohnhäusern, Garagen, Bürogebäuden und Hallen. Die Gestelle halten wir in der Regel mit Gewichten auf dem Dach, damit die Abdichtung nicht durchbohrt werden muss. Wird das Dach unter den Modulen begrünt, gilt die Anlage als Solar-Gründach. Dafür zahlt die Stadt einen Klimabonus von 30 % der förderfähigen Kosten, für eine Solaranlage ohne Begrünung sind es 20 % (Stand 12.10.2026).

Auf Flachdächern gilt in Frankfurt zusätzlich eine städtische Regel, die Freiraumsatzung. Sie legt fest, wann ein Dach begrünt werden muss, und erlaubt ausdrücklich, Begrünung und Solaranlage zu verbinden. Wer nur Module auf ein bestehendes Dach setzt, muss nach den Antworten der Bauaufsicht nicht begrünen.

Für welche Flachdächer eine Solaranlage passt

Eine Anlage mit Ballast passt auf ein Flachdach, dessen Tragwerk das zusätzliche Gewicht aufnimmt und dessen Abdichtung noch so lange hält wie die Module. In Frankfurt sind das vor allem diese Fälle:

  • Bungalows, Anbauten und Reihenhäuser mit Flachdach, deren Abdichtung in gutem Zustand ist.
  • Garagen und Carports, auf denen schon wenige Module Strom fürs Haus oder das Auto liefern, mehr dazu im Ratgeber zum Solarcarport.
  • Bürogebäude, Hallen und Märkte, deren Besonderheiten die Seite zu Photovoltaik für Betriebe beschreibt.
  • Neubauten und Dächer vor einer energetischen Sanierung, weil dort die Begrünungspflicht greift und ein Solar-Gründach naheliegt.

Ein Frankfurter Sonderfall sind Siedlungen wie Höhenblick in Ginnheim, 1926/27 nach Plan von Ernst May als Einfamilienhauszeilen mit Dachterrassen gebaut, oder Teile der Siedlung Riederwald in kubischen Bauhausformen. Beide stehen als Gesamtanlage unter Denkmalschutz, und jede Solaranlage braucht dort eine Genehmigung nach § 18 HDSchG. Nach der Richtlinie des Landes vom 06.10.2022 ist sie in der Regel zu erteilen, mehr dazu im Ratgeber Photovoltaik und Denkmalschutz.

Auf einem Hochhaus braucht jede Solaranlage einen Bauantrag, so steht es in der Leitlinie der Stadt. Das betrifft etwa Bürotürme im Westend und in Bockenheim, wo wir den Antrag zusammen mit dem Architekten des Hauses vorbereiten.

Stadthäuser der 1960er- und 1970er-Jahre mit Satteldach, ein Dach mit neuer Solaranlage

Freiraumsatzung: wann das Dach begrünt werden muss

Reine Solaranlagen auf einem bestehenden Flachdach lösen in Frankfurt keine Begrünungspflicht aus. Begrünt werden muss erst, wenn das Dach neu gebaut, baulich geändert oder energetisch saniert wird (FAQ der Bauaufsicht, Stand 09/2025).

Die Gestaltungssatzung Freiraum und Klima, die Freiraumsatzung, hat die Stadtverordnetenversammlung am 30.03.2023 beschlossen, und sie gilt im ganzen Stadtgebiet. Für Hauptdächer bis 20° Neigung verlangt sie mindestens 12 cm Vegetationstragschicht, darunter eine Filter- und eine Drainageschicht. Notwendige technische Anlagen sind ausgenommen, und eine Kombination mit Solaranlagen ist ausdrücklich zulässig (§ 6 Abs. 1).

Fall Begrünung nötig? Grundlage
Module auf ein bestehendes Flachdach nein FAQ der Bauaufsicht, 09/2025
Neubau, Dach bis 20° Neigung ja, mindestens 12 cm Substrat, Solaranlage zulässig § 6 Abs. 1
Energetische Sanierung des Dachs ja FAQ der Bauaufsicht, 09/2025
Garage, Carport, Nebenbau bis 20° bei Bau oder Änderung ja, mindestens 8 cm Substrat, Solaranlage zulässig § 5 Abs. 2
Tragwerk trägt keine Begrünung Ersatz je angefangene 20 m²: ein Laubbaum oder 10 m² Strauchfläche § 6 Abs. 2
Bebauungsplan regelt das Dach die Festsetzung im Bebauungsplan geht vor § 10

Paragrafen der Freiraumsatzung, beschlossen am 30.03.2023; FAQ der Bauaufsicht Frankfurt, Stand 09/2025.

Ob für Ihr Grundstück ein Bebauungsplan, eine Erhaltungssatzung oder eine Gestaltungssatzung gilt, zeigt das Auskunftssystem planAS der Stadt. In Erhaltungssatzungsgebieten braucht jede Solaranlage eine Genehmigung nach § 172 BauGB, auch wenn sie nach der Hessischen Bauordnung verfahrensfrei wäre. Beides sehen wir vor der Planung nach.

Solar-Gründach nach der Leitlinie der Stadt

Technik auf dem Flachdach

Auf dem Flachdach stehen die Module auf Gestellen, die sie zur Sonne neigen. Gehalten werden sie meist durch Gewicht statt durch Schrauben.

Ballast statt Bohrung

Ballast heißt, dass Betonsteine, Kies oder beim Gründach das Substrat das Gestell gegen den Wind auf dem Dach halten. Laut pv magazine brauchen Ost-West-Systeme etwa 10 bis 15 kg Ballast je m², nach Süden ausgerichtete Systeme etwa 20 bis 25 kg je m² (Angabe von IBC Solar, 2017). Dazu kommt das Modul selbst mit rund 11,6 kg je m² (Fraunhofer ISE).

Das Dach muss dieses Gewicht zusammen mit Wind- und Schneelast tragen, deshalb steht die Prüfung der Statik vor jeder Planung. Unter die Gestelle legen wir Schutzmatten, damit die Abdichtung keinen Schaden nimmt.

Süd oder Ost-West

Nach Süden aufgeständerte Module bringen je kWp den höchsten Ertrag, eine Ost-West-Anlage verteilt den Strom gleichmäßiger über den Tag. Die Werte für Frankfurt aus dem Rechenwerkzeug PVGIS der EU-Kommission:

Aufstellung in Frankfurt Ertrag je kWp und Jahr
Süd, 15° Neigung 1.018 kWh
Süd, 10° Neigung 988 kWh
Ost-West, 10° Neigung rund 906 kWh
flach liegend, 0° rund 912 kWh

PVGIS 5.3, Standort Frankfurt, 14 % Systemverluste, abgefragt am 12.10.2026.

Je kWp liefert Ost-West mit 10° Neigung in Frankfurt etwa 8 % weniger als Süd mit 10°. Dafür stehen die Reihen eng beieinander, während Süd-Reihen wegen ihres Schattens einen Abstand brauchen, der ein Mehrfaches ihrer eigenen Fläche ausmachen kann (Fraunhofer ISE). Auf derselben Dachfläche finden bei Ost-West deshalb meist mehr Module Platz. Der Strom kommt dann auch am Vormittag und am späten Nachmittag, wenn im Haus oder im Betrieb gekocht, geladen oder gearbeitet wird.

Flach liegend und beidseitig aktiv

Ganz flach verlegte Module bringen in Frankfurt rund 912 kWh je kWp, verschmutzen aber stärker. Fraunhofer ISE nennt Module mit weniger als 15° Neigung als besonders betroffen, deshalb gehört bei solchen Anlagen die regelmäßige Wartung und Reinigung mit zur Planung. Bifaziale Module, die auch auf der Rückseite Licht aufnehmen, können auf einem hellen Flachdach zusätzlichen Ertrag bringen (Verbraucherzentrale NRW, Stand Juli 2024).

Was eine Flachdachanlage kostet

Für Dachanlagen ohne Speicher nennt die Verbraucherzentrale Mittelwerte aus 71 Angeboten, die je nach Größe zwischen 2.090 und 1.010 € je kWp liegen. Je größer die Anlage, desto weniger kostet das einzelne kWp.

Anlagengröße Mittlerer Angebotspreis je kWp
4–6 kWp 2.090 €
über 6–8 kWp 1.820 €
über 8–9 kWp 1.520 €
über 9–10 kWp 1.410 €
über 10–12 kWp 1.290 €
über 12–14 kWp 1.240 €
über 14–16 kWp 1.220 €
über 16 kWp 1.010 €

Verbraucherzentrale, 71 Angebote von Januar 2025 bis August 2026, reiner PV-Teil ohne Speicher, Seite vom 28.08.2026. Die Werte zeigen nach Angabe der Verbraucherzentrale die Abhängigkeit von der Größe und sind keine Preisgarantie.

Einen eigenen Mittelwert für Flachdächer weist die Verbraucherzentrale nicht aus. In unseren Angeboten stehen Gestelle, Ballast und Schutzmatten deshalb als eigene Posten, damit Sie sie mit anderen Angeboten vergleichen können. Liegt die Anlage auf einem Wohnhaus und hat sie laut Marktstammdatenregister höchstens 30 kWp, fallen auf Module, Speicher und Montage 0 % Umsatzsteuer an (§ 12 Abs. 3 UStG).

Beispiel. Eine Ost-West-Anlage mit 10 kWp auf dem Flachdach eines Reihenhauses kostet nach dem Mittelwert der Verbraucherzentrale rund 14.100 € ohne Speicher. Sie liefert in Frankfurt nach PVGIS rund 9.060 kWh im Jahr, verteilt auf Vormittag und Nachmittag. Mit Zusage der Stadt erhalten Sie 20 % der förderfähigen Kosten als Klimabonus zurück, beim Solar-Gründach 30 %.

Für Solaranlagen, Speicher und Ladepunkte zusammen zahlt die Stadt höchstens 50.000 € je Gebäude, und der Antrag muss vor dem Auftrag gestellt sein. Wie Antrag, Zusage und Auszahlung ablaufen, steht im Ratgeber zur Förderung in Frankfurt und auf der Seite der Stadt zum Klimabonus.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Vom Dachplan bis zur Anmeldung

Bis eine Flachdachanlage Strom liefert, sind sechs Schritte nötig, und die ersten beiden entscheiden darüber, was auf dem Dach überhaupt möglich ist.

  1. Sie schicken uns Fotos vom Dach mit Attika und Dachrand, vorhandene Pläne und das ungefähre Alter der Abdichtung.
  2. Wir klären, ob Freiraumsatzung, Bebauungsplan, Erhaltungssatzung oder Denkmalschutz das Dach betreffen, und lassen die Tragfähigkeit prüfen.
  3. Sie bekommen einen Belegungsplan mit allen Abständen zu Rand, Attika und Brandwand und eine Ertragsrechnung mit den PVGIS-Werten für Frankfurt.
  4. Mit unserem Angebot stellen Sie den Antrag auf den Klimabonus, und den Auftrag erteilen Sie erst nach der Zusage der Stadt.
  5. Wir melden die Anlage beim Netzbetreiber an, bei Anlagen bis 30 kW über dessen Webportal, das spätestens binnen eines Monats antworten muss (§ 8 EEG).
  6. Nach der Montage nehmen wir die Anlage in Betrieb und tragen sie innerhalb eines Monats im Marktstammdatenregister ein (§ 5 Abs. 5 MaStRV).

Den Netzanschluss beantragen wir bei NRM Netzdienste Rhein-Main oder, im Westen der Stadt, bei der Syna. Wie die Anmeldung im Einzelnen abläuft, erklärt der Ratgeber Photovoltaik anmelden.

Abdichtung, Statik und Begrünung: wer was übernimmt

Ist die Abdichtung alt, lassen Sie das Dach vor der Montage von einem Dachdecker sanieren, denn die Module bleiben nach Fraunhofer ISE 25 bis 30 Jahre liegen. Handelt es sich um eine energetische Sanierung, greift die Begrünungspflicht der Freiraumsatzung, und dann liegt es nahe, das Dach gleich als Solar-Gründach zu planen. Die Tragfähigkeit berechnet ein Tragwerksplaner. Die Begrünung legt ein Fachbetrieb für Dachbegrünung an, mit dem wir Gestell, Substrat und Reihenabstände abstimmen.

Flachdächer in Frankfurt und im Umland

Wir bauen auf Flachdächern in allen Frankfurter Stadtteilen und in Offenbach, Bad Homburg und Bad Vilbel. Was vor Ort zusätzlich gilt, steht auf den Seiten der Gebiete.

Im Neubaugebiet Riedberg gelten die Bebauungspläne Nr. 803 mit ihren Änderungen, und deren Festsetzungen gehen der Freiraumsatzung vor, mehr dazu auf der Seite zum Frankfurter Norden. Ginnheim mit der Siedlung Höhenblick gehört zur Seite über Eschersheim, Heddernheim und Ginnheim, der Riederwald zur Seite über Bergen-Enkheim und den Frankfurter Osten. In Teilen von Bad Vilbel schreibt die Gestaltungssatzung Dachneigungen von 35 bis 50 Grad vor und lässt Flachdächer dort nicht zu.

Ihr Flachdach prüfen lassen

Für eine erste Einschätzung brauchen wir Fotos vom Dach mit Attika und Dachrand, die ungefähre Fläche und das Alter der Abdichtung. Gibt es Pläne oder eine Statik vom Bau, schicken Sie diese gleich mit, dann sehen wir schneller, wie viel Ballast das Dach aufnehmen kann. Die Fotos und Ihre Fragen zum Dach schicken Sie per Mail an kontakt@photovoltaik-frankfurt-am-main.de. Für eine kurze Nachricht mit den Eckdaten genügt auch das Formular.

Häufige Fragen

Muss ich mein Flachdach in Frankfurt begrünen, wenn ich Solarmodule aufstelle?

Nein, wer nur Module auf ein bestehendes Dach setzt, muss nach der Freiraumsatzung nicht begrünen. Das hat die Bauaufsicht in ihren Antworten zur Satzung festgehalten, Stand September 2025. Anders ist es bei einem Neubau oder einer energetischen Dachsanierung, dann muss ein Dach bis 20 Grad Neigung begrünt werden, und die Solaranlage darf auf der Begrünung stehen.

Wird bei einer Anlage auf dem Flachdach ins Dach gebohrt?

In den meisten Fällen nicht, weil Gewichte das Gestell gegen den Wind auf dem Dach halten. Auf einem Gründach übernimmt das Substrat diese Aufgabe. Reicht die Tragfähigkeit für Ballast nicht aus, planen wir mit Ihnen und einem Dachdecker eine Befestigung, bei der jede Durchdringung fachgerecht abgedichtet wird.

Was bringt auf dem Flachdach mehr Strom, Süd oder Ost-West?

Je kWp bringt die Süd-Aufstellung mehr, in Frankfurt nach PVGIS 988 kWh im Jahr bei 10 Grad Neigung gegenüber rund 906 kWh bei Ost-West. Auf derselben Dachfläche passen bei Ost-West aber meist mehr Module, weil die Reihen eng stehen. Außerdem verteilt sich der Strom stärker auf Vormittag und Nachmittag, was den Eigenverbrauch erhöht.

Wie viel Strom liefert eine Flachdachanlage in Frankfurt?

Nach PVGIS liefert eine nach Süden aufgeständerte Anlage mit 15 Grad Neigung in Frankfurt rund 1.018 kWh je kWp und Jahr, mit 10 Grad 988 kWh. Eine Ost-West-Anlage mit 10 Grad kommt auf rund 906 kWh je kWp. Eine Ost-West-Anlage mit 10 kWp erzeugt danach rund 9.060 kWh im Jahr.

Trägt mein Flachdach eine Solaranlage?

Das hängt vom Tragwerk ab und wird vor der Planung geprüft. Zum Modul mit rund 11,6 kg je m² kommt der Ballast, laut pv magazine bei Ost-West-Systemen etwa 10 bis 15 kg je m² und bei Süd-Systemen etwa 20 bis 25 kg je m². Das Dach muss das zusammen mit Wind- und Schneelast aufnehmen.

Wie viel Klimabonus gibt es für ein Solar-Gründach?

Die Stadt Frankfurt fördert Solar-Gründächer mit 30 % der förderfähigen Kosten, eine Solaranlage ohne Begrünung mit 20 %. Für Solaranlagen, Speicher und Ladepunkte zusammen gibt es höchstens 50.000 Euro je Gebäude. Den Antrag stellen Sie online, und erst nach der Zusage darf die Arbeit beginnen.

Brauche ich für die Module auf dem Flachdach eine Baugenehmigung?

Solaranlagen auf Dächern sind nach der Hessischen Bauordnung genehmigungsfrei, außer auf Hochhäusern. In Erhaltungssatzungsgebieten braucht jede Solaranlage aber eine Genehmigung nach § 172 Baugesetzbuch, und auf einem Kulturdenkmal oder in einer Gesamtanlage eine nach § 18 Hessisches Denkmalschutzgesetz. Was für Ihr Grundstück gilt, sehen wir vor der Planung nach.

Wie weit müssen die Module vom Dachrand und von der Brandwand entfernt sein?

Für Solar-Gründächer empfiehlt die Leitlinie der Stadt 1,50 bis 2,00 m Abstand zum Dachrand. Zur Brandwand gilt nach § 35 Abs. 5 HBO ein Abstand von 1,25 m, wenn die Anlage mehr als 0,30 m über die Dachhaut ragt, und von 0,50 m bei flacheren Anlagen. Bei Gebäuden der Gebäudeklassen 1 und 2 entfällt der Abstand.

Kann ich auch auf die Garage oder den Carport Module setzen?

Ja, auch kleine Dächer eignen sich, etwa für Strom fürs Haus oder das Elektroauto. Wird die Garage neu gebaut oder ihr Dach geändert, verlangt die Freiraumsatzung bei bis zu 20 Grad Neigung mindestens 8 cm Substrat, und die Kombination mit Modulen ist auch dort zulässig. Was für einen eigens gebauten Solarcarport gilt, erklärt unser Ratgeber dazu.

Müssen Module auf dem Flachdach öfter gereinigt werden?

Häufig ja, weil Regen flach geneigte Module schlechter abwäscht. Fraunhofer ISE nennt Module mit weniger als 15 Grad Neigung als besonders betroffen, vor allem an der unteren Kante und in den Ecken. Ob eine Reinigung nötig ist, sehen wir bei der Wartung am Zustand der Module und am Ertrag.

Beratung am Küchentisch, auf dem Tisch ein Dachplan und ein Solarmodul als Muster
Unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags

Ihre Solaranlage für Frankfurt am Main

Schreiben Sie kurz, um welches Haus und welches Dach es geht. Sie bekommen eine Ertragsrechnung und ein Angebot, das zu Ihrem Dach und Ihrem Verbrauch passt — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

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